Generation Inklusion? – Eine Arbeitstagung

Seit vier Jahrzehnten tauschen sich Forschende im Rahmen der IFO-Tagung aus. 

 

Das Salzburger IFO-Team freut sich, Sie und Euch zur 40. Jahrestagung der Inklusionsforschung nach Salzburg einzuladen. Die Tagung findet vom 10.-12. Februar 2027 unter dem Titel Generation Inklusion? – Eine Arbeitstagungstatt.   

Dem Titel der Tagung entsprechend möchten wir Sie/Euch zum gemeinsamen Arbeiten an Themen, die Sie/Euch/uns bewegen, einladen. Zentrales Format für diese gemeinsame Arbeit sind Arbeitsforen, deren Themen vor allem auch durch Sie/Euch definiert werden sollen. Der Call besteht daher aus zwei Schritten. In einem ersten „Pre-Call“ bitten wir Sie/Euch um Einreichung von Themen, die Sie/Ihr, gemeinsam mit bereits bekannten oder auch noch unbekannten Kolleg:innen bearbeiten möchtet. Dabei gibt es verschiedene Rollen zur Teilnahme, die im Pre-Call genauer beschrieben sind. Damit möchten wir an die ersten Tagungen anschließen, ebenso wie die in Bremen initiierte Idee zu den Symposien+ aufgreifen und weiter ausbauen. 

Neben diesem zentralen Format gibt es auch eine klassische Schiene mit der Möglichkeit zur Einreichung von Einzelbeiträgen und Postern. Die Poster-Sessions möchten wir so gestalten, dass diese eine Auseinandersetzung mit den Präsentierenden und deren Themen interessant und motivierend machen. 

Wir freuen uns auf Ihre und Eure Themen.
 

Pre-Call

Die 40. Jahrestagung Inklusionsforschung soll einen Raum bieten, um anlässlich ihres Jubiläums einen Bogen zu ihren Anfängen zu schlagen. Mit diesem Blick möchten wir gemeinsam dazu arbeiten, wie sich die Subjekte der Inklusion begriffen haben, jetzt verstehen und künftig (selbst) bestimmen wollen und – damit zusammenhängend – was Inklusive Pädagogik war, ist und angesichts der veränderten Weltlage und zugespitzten gesellschaftlichen Bedingungen sein und werden könnte. Wir haben daher dem Rahmenthema den Titel Generation Inklusion? gegeben und möchten dazu an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig eine Arbeitstagung abhalten. 

Wir laden alle von Inklusion Betroffenen, vom Thema Angesprochenen oder mit diesem Befassten ein: 

  • Selbstvertreter:innen und Erfahrungsexpert:innen, 
  • An- und Zugehörige, 
  • Lehrer:innen, Sozial- und Behindertenpädagog:innen und 
  • offene, interessierte Professionist:innen,  
  • Verteter:innen der wissenschaftlichen Inklusiven Pädagogik und  
  • deren verwandten Disziplinen, 
  • Forscher:innen und 
  • Aktivist:innen sowie  
  • Interessens- und politische Vertreter:innen, 

um generationenübergreifend zum Selbstverständnis und damit der Zukunft von Inklusion im Bildungs-, Erziehungs- und Sozialbereich zu arbeiten. 

Aus unserer Sicht erfordert das Vorhaben einer Arbeitstagung von Anfang an, die Kooperationspartner:innen miteinzubinden. Das sind Sie und ihr alle. Damit ist auch schon angedeutet, dass diese Tagung vom ‚Üblichen‘ abweichen wird müssen. Die Idee zum Rahmen unserer gemeinsamen Arbeit ist diese: 

Wir möchten die Tagung über Arbeitsforen als zentrales Format strukturieren. Sie bilden den Schwerpunkt der Jahrestagung. 

Charakteristika der Arbeitsforen: 

  • Sie erstrecken sich über die gesamte Dauer der Tagung. 
  • Sie dienen der gemeinsamen vertieften Bearbeitung eines Themas. 
  • Ziel ist es, nachhaltige Arbeitszusammenhänge über die Tagung hinaus zu initiieren (z. B. Publikationsvorhaben, Forschungsnetzwerke, Projektideen).

 

1. Rollen in den Arbeitsforen 

In den Foren wird es verschiedene ‘Rollen’ geben, die wir – nicht abschließend – vorerst so bestimmen wollen.  Sie alle gelten als aktive, bestätigbare Rollen für die gemeinsame Arbeit im Rahmen der Tagung. 

Impulsgeber:innen 

  • schlagen ein Thema für ein Arbeitsforum vor und/oder 
  • führen mit einem fachlichen Impuls in ein bestehendes Thema ein, 
  • strukturieren gemeinsam mit der Moderation den Arbeitsprozess, 
  • stehen während der Tagung für die inhaltliche Arbeit am Thema zur Verfügung. 

Die Rolle der Impulsgeber:in gilt als präsentierende und leitende Rolle und kann gegenüber der jeweiligen Organisation entsprechend ausgewiesen werden. 

Diskutant:innen/Mitwirkende 

  • arbeiten aktiv in einem Arbeitsforum mit, 
  • bringen eigene Expertise, Perspektiven und Erfahrungen ein, 
  • beteiligen sich kontinuierlich am Arbeitsprozess. 

Die Rolle als Diskutant:in bzw. aktiv Mitwirkende:r gilt als aktive fachliche Beteiligung im Rahmen der Arbeitstagung und kann gegenüber der jeweiligen Organisation entsprechend ausgewiesen werden. 

Moderator:innen 

  • begleiten und strukturieren den Arbeitsprozess im Forum, 
  • unterstützen eine fokussierte, partizipative Diskussion, 
  • tragen zur Dokumentation und Weiterführung der Ergebnisse bei. 

Auch die Rolle der Moderation gilt als aktive, verantwortliche Rolle innerhalb der Tagung und kann gegenüber der jeweiligen Organisation entsprechend ausgewiesen werden. 

 

2.Teilnahme ohne deklarierte Rolle 

Eine Teilnahme an der Jahrestagung ist auch ohne Übernahme einer spezifischen Rolle möglich.
Teilnehmer:innen ohne deklarierte Rolle nehmen an den offenen Teilen der Tagung teil und können Arbeitsforen sowie alle anderen Programmpunkte besuchen. 

Wir ersuchen alle Impulsgeber:innen bis zum 5. Juli jene Themen zu benennen, die Sie und ihr gerne verhandeln wollt, weil sie aus Ihrer/eurer Sicht für die Generation(en der) Inklusion und deren Weitergabe unerlässlich und zentral bedeutsam sind.  

Noch vor der Sommerpause (voraussichtlich bis zum 17. Juli) werden wir die Themen in einem finalen Call erneut in den Dialog einbringen und die tatsächliche Beteiligung und Mitarbeit an den Themenbündeln konkretisieren und mit Ihrer/eurer Unterstützung den Rahmen der gemeinsamen Arbeit (vor)strukturieren. Zu diesem Zeitpunkt gibt es dann auch die Möglichkeit zur Einreichung von Poster- oder Einzelbeiträgen. 

 

Pre-Call für Impulsgeber:innen: 

Wenn Sie/ihr als Einzelperson oder Gruppe einen Impuls für ein Arbeitsforum geben möchten, dann bitten wir Sie/euch folgendes Formular bis zum 5. Juli auszufüllen: 

https://forms.office.com/e/f8YhMqQSny?origin=lprLink 

Für alle anderen Teilnehmer:innen ist erst der Call, der Mitte Juli ausgesendet wird, relevant.

Barrierefreiheit und Awareness

 

Wir bemühen uns um eine möglichst barrierefreie und inklusive Gestaltung der IFO-Tagung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg. Unsere Grundhaltung sowie die konkreten Strukturen der Tagung ist in einem umfassenden Awareness-Konzept zusammengefasst.  

Unser Konzept basiert auf dem Awareness-Konzept der IFO Bremen 2026, welches das Tagungsteam in Zusammenarbeit mit dem ADE der Universität Bremen entwickelt hat. Wir haben diese Vorlage adaptiert, um sie optimal auf die Bedürfnisse unserer Tagungsgemeinschaft an der PH Salzburg abzustimmen. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei den Kolleg:innen der Universität Bremen für die großzügige Bereitstellung ihrer Materialien und freuen uns sehr, auf Grundlage ihrer wertvollen Arbeit aufbauen zu dürfen. 

Wir sind konsequent darum bemüht, Teilhabe auf verschiedenen Ebenen möglichst barrierearm umzusetzen. 

Individuelle Bedarfe: Sie können uns schon jetzt Ihre persönlichen Bedarfe (z. B. Kinderbetreuung, Rückzugsmöglichkeiten, spezifische Assistenzbedarfe) im Rahmen der Anmeldung oder per Mail an ifo@phsalzburg.at mitteilen. 

Unterstützung vor Ort: Während der gesamten Tagung stehen Ihnen Ansprechpersonen für aufkommende Unterstützungsbedarfe zur Verfügung. 

Für ein achtsames, respektvolles und barrierearmes Miteinander sind wir alle gemeinsam verantwortlich. Auch die Vorbereitung von Vorträgen, Workshops und Postern trägt maßgeblich zu einer barrierearmen Tagungsgestaltung bei. 

Gemeinsam aktiv werden: Wir bitten alle Teilnehmenden herzlich, das Awareness-Konzept vorab zu lesen, damit wir es während der Tagung gemeinsam mit Leben füllen können. 

An dieser Stelle werden unsere Konzepte in schwerer und einfacher Sprache erscheinen.

Alles Rund um die Tagung

 

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