Presse

Vier chronisch kranke Kinder sitzen im Schnitt in jeder Klasse: Wie soll man mit ihnen umgehen?

SN  28.11.2025

An der Pädagogischen Hochschule in Salzburg steht am Freitag ein brennendes Thema im Fokus. Vielen Jugendlichen macht soziale Vereinsamung zu schaffen.

Die Forschenden Sarah Müller, Robert Langnickel und Nicola Sommer bei der Fachtagung an der PH Salzburg.
Die Forschenden Sarah Müller, Robert Langnickel und Nicola Sommer bei der Fachtagung an der PH Salzburg.

Schüler mit einer diagnostizierten chronischen Erkrankung psychischen oder somatischen Ursprungs. Das zeigt die aktuelle HBSC-Studie zur Kinder- und Jugendgesundheit. Sie wird von einem Forschungsnetzwerk alle vier Jahre in 50 Ländern durchgeführt.
„Zu diesen Erkrankungen gehört alles dazu, von Depressionen über Angststörungen und Diabetes bis zu Epilepsie, ADHS und Autismus Spektrum-Störungen“, sagt Nicola Sommer, Professorin an der
Pädagogischen Hochschule (PH) in Salzburg. Das Thema sei längst in den Schulen angekommen, „an der Pädagogischen Hochschule haben wir es schon vor fünf Jahren aufgegriffen“. Durch verschiedene Angebote in der Aus- und Fortbildung bekommen die Lehrkräfte das nötige Wissen und Rüstzeug im Umgang mit erkrankten Kindern und Jugendlichen an die Hand. Ein Hochschullehrgang (drei Semester) befasst sich mit verschiedensten Erkrankungsbildern, der Kommunikation mit Kindern
und Eltern sowie Interventionen, ausgleichenden Maßnahmen und Unterrichtsanpassung für betroffene Kinder und Jugendliche. „Die Nachfrage nach diesen Angeboten steigt extrem stark“, betont Sommer.
Am Freitag lädt die PH zur Fachtagung „Potenziale entfalten – Chancen eröffnen. Schülerinnen mit chronischen Erkrankungen stärken“. Erwartet werden 90 Lehrpersonen, 60 Studierende und 40 Externe, die auch aus Deutschland und der Schweiz anreisen. Im Fokus werden psychische Erkrankungen stehen. Diesen Wunsch hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung im Vorjahr geäußert, die ebenfalls dem Thema chronische Erkrankungen gewidmet war. Inzwischen ist auf Grundlage der Beiträge ein Buch erschienen, das bei der Tagung präsentiert wird. Es ist im Verlag Klinkhardt erschienen und trägt den Titel „Brücken zu Teilhabe. Wo Krankheit und Schule sich begegnen“.

“ „Über psychische Erkrankungen wird offener gesprochen als noch vor einigen Jahren.““
Nicola Sommer, Tagungsleiterin

Vier chronisch kranke Kinder sitzen im Schnitt in jeder Klasse: Wie sol… https://www.sn.at/salzburg/politik/vier-kinder-schnitt-klasse-wie-1884343842 von 5 01.12.2025, 12:35
Ziel sei, den Lehrkräften Wissen für den pädagogischen Alltag an die Hand zu geben, sagt Tagungsleiterin Nicola Sommer. Ein großes Thema sei derzeit auch bei Jugendlichen die soziale Vereinsamung. Positiv sei, dass über psychische Erkrankungen offener gesprochen werde als noch vor einigen Jahren. Die Herausforderung für Lehrkräfte sei groß, weil sich die Merkmale chronischer Erkrankungen in einer Klasse höchst unterschiedlich zeigten, betont Sommer. „Ich kann ein Kind mit ADHS drinnen haben, das sehr nach außen gerichtet und im Verhalten auffällig ist und das aggressive Tendenzen zeigt, das klare Strukturen und Ordnung braucht. Und dann kann es sein, dass ich gleichzeitig ein Kind mit Diabetes habe, wo das Therapiemanagement extrem aufwendig ist. Und dann kann es noch sein, dass ich ein Kind mit einer Angststörung in der Klasse habe, das total introvertiert und angepasst ist.“ Kinder mit einer Angststörung bräuchten Zeit. „Ich werde sie auch nicht an die Tafel holen, damit sie etwas präsentieren, stattdessen dürfen sie ein Video schicken.“

Chronisch kranke Kinder werden in Schulen mitunter gar nicht aufgenommen.

Es müsse im Grunde auf jedes einzelne Kind eingegangen werden. „Entscheidend ist, mit den Eltern und den Kindern zu sprechen und nicht über die Kinder.“ Vieles gehe über die Beziehung. „Man muss den Kindern aktiv zuhören, genau hinschauen und den Kindern mitgeben, dass alle in der Klasse ihre besonderen Eigenschaften und Bedürfnisse haben, ob mit einer Erkrankung oder ohne.“ Sommer rät auch dazu, Expertinnen und Experten in die Klasse zu holen, die Aufklärung leisten und so das gegenseitige Verständnis stärken. „Je mehr die Schüler über eine Erkrankung wissen, desto toleranter können sie damit umgehen.“ Entscheidend seien die Kurse in psychischer Erster Hilfe, die zum Teil von Externen angeboten würden. „Es gibt immer wieder Eltern, die absolut nicht wollen, dass die Erkrankung ihres Kindes bekannt wird“, sagt Sommer. „Teilweise ist es leider sogar so, dass chronisch kranke Kinder in verschiedenen Schulen gar nicht aufgenommen werden.“ Wichtig sei, die Lehrpersonen nicht mit noch mehr Aufgaben zu Vier chronisch kranke Kinder sitzen im Schnitt in jeder Klasse: Wie sol… https://www.sn.at/salzburg/politik/vier-kinder-schnitt-klasse-wie-1884343843 von 5 01.12.2025, 12:3 überhäufen. „Wir müssen auch schauen, dass die Lehrpersonen gesund bleiben“, betont Sommer. Oft hätten kleine Maßnahmen eine große Wirkung.“

„In jeder Klasse gibt es im Schnitt ein Kind mitADHS.““
Ulrike Kipman, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Salzburg

Einige Beispiele hat in diesem Zusammenhang die Salzburger PHProfessorin Ulrike Kipman parat. „In jeder Klasse gibt es im Schnitt ein Kind mit ADHS, in manchen Klassen sind es auch zwei oder drei.“ Hilfreich seien Kopfhörer, damit das Kind in Ruhe arbeiten könne. „Sitzplätze am Rand ganz vorn sind ratsamer als solche in der Mitte oder am Fenster.“ Kipman rät außerdem zu Bewegungspausen, Klangsignalen, die Struktur geben, und Lärmampeln. Damit sich Kinder besser spüren, gebe es auch mit Sand gefüllte Gewichtsdecken, die auf den Schoß gelegt werden. Auch Knetmasse helfe den Kindern oft. „Sie werden ruhiger, wenn sie etwas in der Hand haben.“ Eine Filzunterlage auf dem Tisch dämpfe die Geräusche, die unruhige Kinder zum Beispiel mit Stiften erzeugen.
„Belohnung und Lob sind immer gut.“ Kinder mit Autismus bräuchten in erster Linie eine klare Struktur. „Besser als Dinge anzukündigen ist oft, Stundenpläne oder eine Übersicht über den Tagesablauf sichtbar an die Wand zu hängen.“ Auch Ulrike Kipman konstatiert ein gesellschaftliches Umdenken. „Das Thema psychische Erkrankungen wird nicht mehr so unter den Tisch gekehrt, Eltern gehen mit ihren Kindern auch früher zur Diagnostik.“ Zugleich gebe es Eltern, die völlig erstaunt seien, wenn eine Lehrkraft die Vermutung äußere, dass eine Erkrankung vorliegen könnte. „Das hat auch damit zu tun, dass viele Krankheiten vererbt werden und die Eltern selbst an ADHS oder Autismus leiden, ihnen fällt die Erkrankung ihrer Kinder
Vier chronisch kranke Kinder sitzen im Schnitt in jeder Klasse: Wie sol… https://www.sn.at/salzburg/politik/vier-kinder-schnitt-klasse-wie-1884343844 von 5 01.12.2025, 12:35 nicht auf.“

„Bedürfnisse der Kinder besser verstehen“

Robert Langnickel, Gastprofessor an der PH Salzburg, forscht am Institut für Diversität und inklusive Bildung (IDB) der Pädagogischen Hochschule Luzern. Bei der Tagung in Salzburg spricht er über Zwänge und Zwangsstörungen von Schülerinnen und Schülern. „Es freut mich sehr, dass wir mit dieser Tagung sichtbar machen, welche Potenziale in Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen stecken – wenn Schule ihnen verläßlich Unterstützung, flexible Lernwege und echte Teilhabe ermöglicht.“
Auch die Forscherin Sarah Müller von der PH sagt: „Die Tagung bietet Pädagoginnen und Pägogagen praktische Handwerkszeuge und Strategien, um chronisch erkrankte Kinder in der Schule zu begleiten und zu unterstützen.“ Es gehe auch um neue Impulse und darum, die Bedürfnisse der Kinder besser zu verstehen.

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Tagung zur Stärkung von Schülern

SN Aus der Stadt 27.11.2025

Nonntal. Am Freitag, 28. November, findet ab 9 Uhr eine österreichweit einzigartige Fachtagung für Lehrerinnen und Lehrer statt. Laut der aktuellen HBSC-Studie (Anm.: Health Behaviour in School-aged Children) haben in Österreich pro Klasse durchschnittlich vier Schüler chronische Erkrankungen psychischer oder somatischer Natur. Dazu gehören ADHS, Autismus und psychische Belastungen. Während der Tagung an der Pädagogischen Hochschule werden die Erkrankungen sowie auch Themen wie Tod, Trauer oder Psychohygiene besprochen.

Tagungsleiterin ist Nicole Sommer, Expertin beim „Umgang mit chronischen Erkrankungen

 

 

 


Gegen Einsamkeit:
Neues Salzburger Projekt gibt Eltern mit beeinträchtigten Kindern Halt

Salzburg24 21.11.2025

Eines der größten Probleme von Eltern mit Kindern mit Beeinträchtigungen sei das Alleingelassen werden. Im Behördendschungel verliere man sich und sein Umfeld. Davon ist Wolfgang Plaute, Vizerektor der Pädagogischen Universität Salzburg, überzeugt. Um die Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen auf ihrem gesamten Bildungsweg zu verbessern, hat er die Salzburger Initiative „Inklusive Bildungswege“ ins Leben gerufen. Am Wochenende findet das erste österreichweite Vernetzungstreffen statt.

Wie finden sich Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen im österreichischen Bildungssystem zurecht? Mehr schlecht als recht, ist der Vizerektor der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg, Wolfgang Plaute, überzeugt. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen, hat Plaute in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe und mehreren Bildungseinrichtungen das österreichweite Dialogforum „Inklusive Bildungswege“ gegründet.

Über 20 Salzburger Bildungseinrichtungen beteiligt

Dabei haben sich inzwischen unter anderem über 20 öffentliche Bildungseinrichtungen im Raum Stadt Salzburg zusammengeschlossen. Im Fokus steht die gemeinsame Vision, wie Inklusion in Österreichs zerklüfteten Bildungssystem gelingen kann. „Wir arbeiten unter anderem an einer Beratungsstruktur für Eltern“, erklärt Plaute am Freitag im Gespräch mit SALZBURG24 vor dem österreichweit ersten Vernetzungstreffen. Rund 100 Teilnehmende werden dazu ab Freitag an der PH Salzburg erwartet. Die Salzburger Hochschule ist derzeit die einzige Einrichtung in ganz Österreich, die Menschen mit Beeinträchtigungen, die sonst keinen Zugang zu höherer Bildung haben, die Möglichkeit bietet zu studieren.

PH Salzburg geht neue Wege bei der Inklusion

Als einzige Hochschule in ganz Österreich bietet die PH Salzburg Menschen mit Behinderungen, die sonst keinen Zugang zu höherer Bildung haben, die Möglichkeit zu studieren.
Aber um so weit zu kommen, muss man sich erst durch den Angebots- und Beratungsdschungel im Kindesalter kämpfen. Derzeit gebe es kaum jemanden, der übergreifend Information geben könne, welche Bildungsmöglichkeiten für Kinder mit Beeinträchtigungen angeboten werden, kritisiert Plaute. „Wenn wir Expert:innen das nicht wissen, wie sollen Eltern diese Hürde bezwingen können?“ Vom Kindergarten bis zu einem Alter von 18 Jahren stehen zudem mindestens fünf Übergänge in höhere Bildungseinrichtungen an. Überall warten erneut bürokratische Herausforderungen. „Das ist ein Albtraum für die Kinder, für die Eltern und auch für die Lehrer:innen“, so Plaute. Außerdem würde es dadurch zu signifikanten Entwicklungsrückschritten kommen.

Betroffene Eltern nicht alleine lassen

„Betroffene Eltern brauchen nichts mehr als einen Ansprechpartner. Menschen, die zu ihnen stehen, bei denen sie das Gefühl haben, ich bekomme ehrliche, faire Informationen und ich bin nicht allein. Die Einsamkeit von Eltern mit Kindern mit Beeinträchtigungen ist unfassbar, sowohl privat als auch institutionell.“ Und dieser Einsamkeit soll das Salzburger Projekt entgegenwirken. „Wenn man sagt, da gibt es einen Ort, da kannst du hingehen. Das ist so unfassbar wertvoll für die Eltern“, sagt Plaute.

Johannes Lugstein, Mitbegründer der Initiative, kennt die Herausforderungen im Bildungssystem aus langjähriger Erfahrung. Er hat die erste Inklusive Montessori-Mittelschule (damals noch Hauptschule) in der Stadt Salzburg knapp zehn Jahre lang geleitet. „Teil unseres Projektes ist auch, die vielen Inklusionspädagog:innen zu stärken, zu vernetzen und zusammenzubringen.“ Derzeit sehe er im Inklusionsbereich deutliche Rückschritte. „In den 90er-Jahren gab es vielen Schulen, die sich freiwillig für Inklusionsprojekte gemeldet haben. Diese Aufbruchstimmung sehe ich im Moment nicht mehr.“ Inklusive Bildung soll die Chance bekommen, zu zeigen, was sie kann. Dafür sei leichter zugängliche Information für alle Beteiligten einer der Schlüssel, sind die beiden überzeugt. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der PH Salzburg.

https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/gegen-einsamkeit-neues-salzburger-projekt-gibt-eltern-mit-beeintraechtigten-kindern-halt-art-309071


Journal Hochschule 2025

Salzburger Nachrichten 10.11.2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Servus TV um 2 zum Thema Quereinsteiger

Servus TV 04.09.2025

VR Matteo Carmignola im Studiointerview im Rahmen der Sendung „Servus um 2“ zu den Erfahrungen und zur Zukunft des Quereinstiegs in den Lehrer*innenberuf
https://www.servustv.com/aktuelles/v/aaku9lyzsvdde78bzqni/

Mit freundlicher Genehmigung der Red Bull Media House GmbH


Praxismittelschule übersiedelt in HAK-Container

ORF Salzburg 01.09.2025

Ab Schulbeginn in einer Woche hat die Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg einen neuen Standort: Wegen eines großen Umbaus übersiedelt sie für zwei Jahre in die Container auf dem Gelände der Handelsakademie (HAK) in Salzburg-Lehen.

 


„Auch Dienst an der Gesellschaft ist Lernen“

SN Wochenende 30.08.2025

Das „alte“ Lernen funktioniere nicht mehr, sagt die Salzburger Pädagogikprofessorin Ingrid Geier. Die Wissenschafterin befasst sich mit innovativen Lernformen, die sie bei einem Fulbright-Aufenthalt in den USA weitergab.

Lernen sei ein aktiver Prozess, sagt Geier. Man reflektiere Denkmuster, hinterfrage Routinen, entwickle neue Sichtweisen.

SN:

Frau Professorin Geier, Sie befassen sich mit innovativen Lernformen. Wie unterscheiden sich diese vom traditionellen Unterricht?

Ingrid Geier: Klassischer Unterricht – frontal, lehrkraftzentriert, stofforientiert – geht von einem einheitlichen Lernprozess aus. Inzwischen wissen wir längst, dass Lernen ein individueller, aktiver Prozess ist. Statt reiner Wissensvermittlung geht es heute darum, Lernräume zu schaffen, die differenziert, flexibel und responsiv sind. Ich spreche gerne von einem didaktischen Werkzeugkasten, der unterschiedliche Zugänge anbietet – angepasst an die Diversität der Lernenden.

SN:

Ich habe ein Forschungsprojekt an einer Mittelschule geleitet, wo ich früher selbst unterrichtet habe. Es ist die Praxisschule der pädagogischen Hochschule, dort wird selbst organisiertes Lernen umgesetzt. Die Grundidee: Schülerinnen und Schüler übernehmen stärker Verantwortung für ihren Lernprozess. Sie arbeiten mit Lernjobs, die ein Basiswissen voraussetzen, aber auch Raum für vertiefendes Expertenwissen bieten. Wer will, kann eigene Schwerpunkte setzen, wer mehr Begleitung braucht, bekommt sie. Lernen findet kontinuierlich statt, aber mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Zugängen. Die Rolle der Lehrperson verschiebt sich dabei: von der Vermittlung zur Lernbegleitung.

Können Sie das ein wenig erläutern? SN: Sie haben bereits zwei Mal ein Fulbright-Stipendium für die USA erhalten. Erzählen Sie ein wenig davon.

Ich war 2019 Gastprofessorin an der University of Hawai‘i at Mānoa, heuer an der City University of New York – Kingsborough Community College. Diese Universität hat über 25 Standorte in New York. Zusätzlich wurde ich von Universitäten in Florida und Massachusetts eingeladen, um Vorträge und Workshops zu halten. Mein Schwerpunkt dort war transformatives Lernen. Es geht dabei um eine tiefgreifende Form der Bildung: Menschen reflektieren eigene

Denkmuster, hinterfragen Routinen, entwickeln neue Sichtweisen – etwa durch Konfrontation mit realen gesellschaftlichen Problemen.

Ein Beispiel: Statt nur über Umweltschutz zu sprechen, analysieren Lernende ihren eigenen Konsum und leiten konkrete Verhaltensänderungen ab – etwa beim Thema Plastikmüll tauchen Fragen auf wie: Muss ich wirklich eine Plastikflasche kaufen oder geht das auch anders, nachhaltiger?

Man kann jetzt sogar in Salzburg sehen, dass alte Menschen mit einer Müllgreifzange in Containern nach Plastikpfandflaschen angeln …

SN:

Ja, das kenne ich auch aus den USA und anderen Ländern, dass beispielsweise ärmere Menschen die Plastikflaschen anderer Leute sammeln, um zu ein bisschen Geld zu kommen. Solche Erfahrungen berühren emotional und können Ausgangspunkt für sogenanntes Service Learning oder Active-Citizenship Learning sein. Das ist ein Lernen durch gesellschaftliches Engagement.

An der Pädagogischen Hochschule Salzburg überlegten beispielsweise Studierende, wie Obdachlose im Winter zu einem warmen Getränk kommen könnten. Sie entwickelten mit der Caritas und lokalen Kaffeehäusern ein Caffè-sospeso-System, bei dem Bedürftige einen vorausbezahlten Kaffee konsumieren können.

In einem anderen Fall gestalteten sie gemeinsam mit einer Gemeinde und Sponsoren einen verwahrlosten Spielplatz neu oder gestalteten gemeinsam mit einem Altersheim einen Garten. Solche Projekte verbinden Bildung mit Verantwortung – und fördern demokratische Haltung.

Etwa 15 Prozent der Schulabgänger in Österreich können nur mangelhaft schreiben, lesen und rechnen. Was können innovative Ansätze hier leisten?

SN:

Wir scheitern oft daran, strukturell auf Heterogenität zu reagieren. Standardisierte Systeme erzeugen Ausschlüsse – gerade bei Kindern aus bildungsfernen oder sozioökonomisch prekären Familien. Innovative Ansätze setzen früher und individueller an: durch adaptive Lernformen, multiprofessionelle Teams, Sprachförderung, verbindliche Feedbacksysteme. Aber auch durch eine Haltung, die Defizite nicht als persönliches Versagen, sondern als Ergebnis struktureller Bedingungen versteht. Bildung darf nicht verwalten, sondern muss ermöglichen.

Eine Frage zur Schulkrise in Wien: Dort sitzen aufgrund der hohen Zuwanderung oftmals Kinder mit 15, 20 Nationalitäten und Sprachen in einer Klasse. Und selbst in Österreich geborene Kinder können oft nicht mehr Deutsch. Wie ist ein Unterricht unter so immens schwierigen Umständen überhaupt möglich?

SN:

Diese Realität ist keine Ausnahme mehr – und sie darf nicht als Problem, sondern muss als Ausgangspunkt pädagogischen Handelns verstanden werden.

Culturally Responsive Teaching lautet ein international bewährter Ansatz. Das bedeutet, Lehrpersonen arbeiten nicht gegen die Unterschiede, sondern mit ihnen. Sie beziehen kulturelle Hintergründe, Mehrsprachigkeit, Lebensrealitäten in den Unterricht ein. Dabei findet über Reflexion auch transformatives Lernen statt. Gerade während meines Fulbright-Aufenthalts in New York City habe ich erlebt, wie viel Potenzial in inklusiven und kulturell diversen Lernumgebungen steckt – wenn Lehrpersonen gezielt auf die Ressourcen von Lernenden eingehen. An der Pädagogischen Hochschule Salzburg bieten wir ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsprogramm zur Sprachförderung und zur Arbeit in heterogenen Klassen an.

SN: Dennoch: Wie soll eine Lehrerin praktisch konkret den Unterricht halten, wenn niemand sie versteht? Mit Selbstreflexion allein wird das nicht gehen.

Natürlich braucht es da Strukturen. Eine Lehrperson, die da auf sich allein gestellt ist, wird verzweifeln. Und nur mit Warten kommt gar nichts. Da entsteht nur Frust auf beiden Seiten. Es helfen keine Appelle, sondern klare Strukturen. Es braucht Teamteaching, Sprachförderpersonal, Assistenzkräfte – und Konzepte, die die Erstsprachen der Kinder anerkennen.

Denn Sprache ist nie neutral, sondern identitätsstiftend. Gleichzeitig braucht es eine Haltung, die Kindern mit Respekt, nicht mit Defizitblick, begegnet.

Wertschätzung – ich würde sagen: Zuwendung – ist keine pädagogische Nebensache. Sie ist Voraussetzung für jeden nachhaltigen Lernprozess.


 

Inklusive Bildung: Österreich muss aufholen – was sich für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ändern muss

Lebenshilfe Österreich 19.08.2025

Bildungsminister Wiederkehr unterstützt Forderung nach Öffnung von AHS und BHS

Lebenshilfe Österreich trifft Bildungsminister Christoph WiederkehrEine inklusive Gesellschaft beginnt mit Inklusiver Bildung. In Österreich haben rund 30.000 Schüler*innen einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Damit Kinder mit Behinderungen in der Schule bestmöglich gefördert werden, braucht es dringend strukturelle Verbesserungen im Bildungssystem.Gemeinsam mit Expert*innen der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg, Vorreiterin in Sachen Inklusive Bildung, fordert die Lebenshilfe Österreich bei ihrem Antrittsbesuch bei Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) am Montag Nachmittag drei wichtige konkrete Maßnahmen:
1. Recht auf 11. und 12. Schuljahr rasch umsetzen
Das Regierungsprogramm sieht vor, dass Jugendliche mit Behinderungen künftig ein 11. und 12. Schuljahr absolvieren können. Bildungsminister Christoph Wiederkehr unterstützt die Forderung der Lebenshilfe Österreich nach einer Öffnung der Sekundarstufe II für Jugendliche mit Behinderungen, also auch der AHS- und BHS-Oberstufen: „Eltern dürfen nicht mehr länger Bittsteller sein.“
2. Keine Rückkehr zur separatem Sonderpädagogik-Studium
Die geplante Wiedereinführung eines Sonderpädagogik-Studiums, das in Österreich 2015 abgeschafft wurde, wäre ein Rückschritt. Stattdessen soll Inklusive Pädagogik wie bisher Teil der allgemeinen pädagogischen Ausbildung bleiben – idealerweise mit einem noch stärkeren Anteil. Ziel ist, dass alle Lehrkräfte gemeinsam im Team unterrichten und inklusiv arbeiten können.
3. Bessere Beratung und Begleitung bei Bildungsübergängen
In Österreich gibt es am Bildungsweg ganz besonders viele Wechsel. Der Wechsel von Kindergarten in die Schule oder zwischen Schulstufen ist für alle Familien eine Herausforderung, für Eltern von Kindern mit Behinderungen oft eine unzumutbare Belastung. Es braucht daher professionelle Begleitung für Eltern und koordinierte Übergänge zwischen den Bildungseinrichtungen.
„Bildung darf kein Zufall sein. Gerade beim Wechsel zwischen Kindergarten, Volksschule und weiterführender Schule dürfen Familien nicht allein gelassen werden“, betont Wolfgang Plaute, Vizerektor der Pädagogischen Hochschule Salzburg und Mitglied im Expertenrat der Lebenshilfe Österreich.Dass gute Übergänge zwischen den Systemen wichtig sind, betont auch Maria Schallehn, Mitglied des Angehörigenbeirats der Lebenshilfe Österreich. Selbst Mutter eines Sohnes mit hohem Unterstützungsbedarf verweist Maria Schallehn auf Kärnten, wo es bereits seit einigen Jahren solche Vernetzungs-Konferenzen gibt.„Unser Ziel bleibt eine inklusive Schule für alle, das heißt Kinder mit und ohne Behinderungen lernen gemeinsam. Das verlangt die UN-Behindertenrechtskonvention, und zahlreiche internationale Beispiele beweisen, dass das machbar ist. Wir verstehen die aktuell angespannte Budget- und Personalsituation, daher setzen wir jetzt bewusst auf diese umsetzbaren und pragmatischen Schritte“, sagt Philippe Narval, Generalsekretär der Lebenshilfe Österreich.Neben politischen Forderungen übernehmen die Lebenshilfe Österreich und die PH Salzburg auch selbst Verantwortung: Im November findet in Salzburg erstmals das „Dialog-Forum Inklusive Bildungswege“ statt: Hier sollen sich für Inklusion engagierte Lehrkräfte, Schulleitungen, Angehörige und Selbstvertreter*innen treffen, um sich zu vernetzen und voneinander zu lernen.
LINKS:
FOTOS auf lebenshilfe.at

Zum Beitrag auf OTS


BLuE soll Menschen mit Beeinträchtigung Studium an Hochschule ermöglichen

Salzburger Nachrichten 22.08.2025

„BLuE“ ist das Akronym für Bildung, Lebenskompetenz und Empowerment. Es handelt sich dabei um ein inklusives Hochschulprogramm der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg Stefan Zweig und richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung, die sonst keinen Zugang zur Studierendenwelt haben.
„Bildung und somit auch der Zugang zu ihr ist ein fundamentales Menschenrecht, das allen zusteht. Das BLuE-Programm leistet einen wichtigen Beitrag, um diesen Anspruch auch für Personen mit einer psychischen oder kognitiven Beeinträchtigung im Hochschulbereich in die Tat umzusetzen“, so Landesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) bei einem Besuch in der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule. Dort arbeitet beispielsweise der ehemalige BLuE-Student David Deutsch als pädagogischer Assistent.

BLuE-Studierende erleben Hochschulalltag

Das BLuE-Programm dauert insgesamt vier Jahre und wird derzeit im Land Salzburg von sieben Personen absolviert, vier weitere haben es bereits abgeschlossen. BLuE-Studierende besuchen reguläre Lehrveranstaltungen, die individuell nach Bedarf und Schwerpunktinteresse ausgewählt werden. Entscheidend ist des Weiteren, dass sie an Aktivitäten im Rahmen der Hochschule und des gesellschaftlichen Lebens genauso teilnehmen wie andere Studierende. Diese Teilhabe am hochschulischen Leben und Lernen wird durch Tutorinnen und Tutoren begleitet. Nach Abschluss sind die Teilnehmenden befähigt, als „Pädagogische Assistenz“ oder in Assistenzberufen der Tourismusbranche, der Büroarbeit und des Dienstleistungsbereichs zu arbeiten.

BLuE-Programm gewinnt „Diversitas“

Im vergangenen Jahr wurde das BLuE-Programm vom Bildungsministerium mit dem Diversitätsmanagement-Preis „Diversitas“ ausgezeichnet. Er ist mit 25.000 Euro dotiert und ging nach 2020 bereits zum zweiten Mal an die PH Salzburg. Österreichweit ist es das einzige Bildungsangebot dieser Art.

 


Nach Studienreform: Ansturm auf den Lehrberuf in Salzburg

Salzburger Nachrichten 14.07.2025

 


„BLuE“ ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung „Hochschulstudium“

SalzTV 03.07.2025

Österreichweit einzigartiges Bildungsangebot / Berufliche Vorbereitung für „Pädagogische Assistenz“ möglich „BLuE“ ist das Akronym für Bildung, Lebenskompetenz und Empowerment. Es ist ein inklusives Hochschulprogramm der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg Stefan Zweig und richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung, die sonst keinen Zugang zur Studierendenwelt haben. 

https://www.salz-tv.at/2025/07/03/blue-ermoeglicht-menschen-mit-beeintraechtigung-hochschulstudium/

 


Tourette, die Krankheit mit den Tics

SN Digital  23.06.2025 und SN 24.06.2025

Die Selbsthilfegruppe Tourette Gesellschaft Österreich ist zu finden unter www.tourette.at
Das Programm der Tagung „Krankheit und Schule“ am 28. November 2025 in Salzburg: https://phsalzburg.at/fwb/tagung-krankheit-und-schule/

 


So krempelt KI Schulalltag auf Knopfdruck um

Kronen Zeitung  19.05.2025

 


Glückstagebuch und Stärkendusche: So sollen Schülerinnen und Schüler in Salzburg gestärkt werden

SN Digital  12.06.2025


Was sich in der Ausbildung für Lehrkräfte in Volksschulen ändert

SN Digital  21.05.2025

Ab Herbst sollen angehende Volksschullehrerinnen und -lehrer an den Pädagogischen Hochschulen besser darauf vorbereitet werden, was sie in den Klassenzimmern tatsächlich erwartet.

Angehende Lehrerinnen und Lehrer in Volksschulen, die heuer im Herbst die Ausbildung an einer der 14 Pädagogischen Hochschulen (PH) beginnen, sollen besser auf die Herausforderungen im Schulalltag vorbereitet werden. Das Rüstzeug dafür bekommen sie

durch neue Studienpläne an die Hand, die an allen Pädagogischen Hochschulen erarbeitet und vom Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung abgesegnet wurden. Am Dienstag wurden sie an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg vorgestellt.

Zuletzt seien die Studienpläne vor zehn Jahren überarbeitet worden, betonte Beatrix Karl, die Vorsitzende der Rektorinnen- und Rektorenkonferenz der österreichischen Pädagogischen Hochschulen. Künftig würden Theorie und Praxis stärker verschränkt, die Studierenden würden durch gezielte Schwerpunktsetzungen besser auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Der Alltag in den Schulen habe sich verändert. Es genüge nicht mehr, nur Fachwissen zu vermitteln, die Lehrerinnen und Lehrer müssten auch Talente fördern, erziehen, beraten, betreuen, schlichten und unterstützen sowie den Kindern eine digitale Grundausbildung bieten. „Die Klassen sind viel heterogener zusammengesetzt, die Kinder haben unterschiedliche soziale und kulturelle Hintergründe, viele haben Sprachprobleme, Ausgrenzungen und die Gewaltbereitschaft haben zugenommen“, sagte Karl.

Nicht nur die Studienpläne sind ab Herbst neu. Das Studium für den Bachelor dauert künftig drei Jahre, das Masterstudium zwei Jahre. Bisher dauerte der Bachelor vier Jahre und der Master ein Jahr.

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Ausbildung für Volksschullehrer wurde reformiert

OÖNachrichten  21.05.2025

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PH erneuern Volksschullehrerausbildung

Salzburg.ORF.at  21.05.2025

Alltagstauglicher und moderner soll der neue Lehrplan der Pädagogischen Hochschulen (PH) sein, der am Dienstag in der Stadt Salzburg für den Bildungsverbund Mitte, zu dem Salzburg und Oberösterreich gehören, vorgestellt wurde. Auch im Umgang mit schwierigen Eltern sollen angehende Lehrkräfte besseres Rüstzeug erhalten.

Der Wunsch, Kindern in den ersten Unterrichtsjahren die Freude am Lernen in verschiedensten Fächern beizubringen, ist oft der Antrieb, Volksschullehrerin oder Volksschullehrer zu werden. Um den vielen Herausforderungen im Alltag gewachsen zu sein, wurde die Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen nach zehn Jahren erstmals erneuert.

„Der Anspruch, der jetzt an Lehrpersonen herangetragen wird, der auch ein Stück weit gesellschaftlich diskutiert wird, ist sicher der Umgang mit Diversität und zwar mit allen Diversitätsfacetten“, sagt die Rektorin der PH Salzburg, Daniela Martinek. Das umfasse nicht nur die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, sondern auch die Begabungsförderung. Die Pädagogische Hochschule Salzburg sei auch Standort des österreichischen Zentrums für Begabungsförderung, so Martinek.

Eltern erwarten immer mehr individuelle Betreuung

Neben der Berücksichtigung unterschiedlicher Muttersprachen der Schüler, werde auch Konfliktmanagement immer wichtiger – und zwar nicht nur in den Klassen, sondern auch bei Elterngesprächen. „Die Eltern erwarten sich mehr Individualisierung, es sind mehr Gespräche nötig als früher. Das sind die Herausforderungen“, sagt dazu Walter Vogel von der PH Oberösterreich.

Fünf Jahre dauert die Ausbildung derzeit an den Pädagogischen Hochschulen bis zum Master. Neu ist, dass man den Bachelor schon nach drei und nicht erst nach vier Jahren erreicht. Eine Änderung, die dem Lehrermangel geschuldet ist. Als Bachelor könne man bereits in Teilzeit in den Beruf einsteigen und das Studium berufsbegleitend beenden.

Gute Berufsaussichten an Volksschulen

„Im Moment sehen wir viele Masterstudierende in den Schulen. Wenn kein Lehrermangel mehr ist, werden wir mehr Studierende haben, die den Master gleich in Form von Vollzeitstudien an das Bachelorstudium anhängen und nicht gleich in die Schulen einsteigen. Auch diese Zeit wird sicher wieder kommen“, sagt die Vorsitzende der Rektor:innenkonferenz der österreichischen Pädagogischen Hochschulen Beatrix Karl. Ein stärkerer Zulauf zu den Pädagogischen Hochschulen sei bereits heute zu spüren, die Jobaussichten an den Volksschulen sind jedenfalls gut.

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Lehrerstudium ab Herbst entrümpelt

Krone Zeitung  21.05.2025

Neue Studienpläne für Volksschulen, mehr Praxis, mehr Wahlmöglichkeit

Die Anforderungen an den Salzburger Schulen steigen. Immer mehr Kinder haben Sprachprobleme. Der Umgang mit Eltern ist nicht immer einfach. Die digitale Welt fordert.
Um angehenden Volksschullehrern ein besseres Rüstzeug mitgeben zu können, wurden die Lehrpläne jetzt reformiert. Mit Oktober geht die Reform an den Start. Die Praxis wird mit der Theorie noch enger verzahnt. Das Studium ist noch viel flexibler gestaltet. Es gibt mehr Wahlmöglichkeiten. Angehende Lehrer können sich mit einem Generator ihr Studium selbst zusammenstellen. Salzburg setzt auf Schwerpunkte wie „Deutsch als Zweitsprache“ oder Mint (Technik).
Man erhofft sich von der Reform, den Lehrermangel künftig entschärfen zu können. „Die Frist läuft noch. Die Voranmeldungen für den Herbst haben sich im Vergleich zum Vorjahr aber bereits verdoppelt“, so Daniela Martinek, Rektorin der PH Salzburg. 66 Anmeldungen für 125 Plätze gibt es bereits. SaSa

 

 

 

 


 

Ab Herbst: Neue Ausbildung für Volksschullehrer

Krone ONLINE  20.05.2025

Die Lehrpläne an den Pädagogischen Hochschulen wurden nach langen Diskussionen reformiert: Im Herbst geht das Volksschullehrer-Studium mit neuen Schwerpunkten und noch besser begleiteter Praxis an den Start. Man erhofft sich davon auch, mehr Junglehrer begeistern zu können. 

Die neuen Lehrpläne sollen angehende Lehrer fit für die aktuellen Herausforderungen in den Schulen machen. Denn die Anforderungen steigen. Immer mehr Kinder haben Sprachprobleme. Der Umgang mit Eltern ist nicht immer einfach. Die digitale Welt fordert. „Wir wollen den Lehrern ein noch besseres Rüstzeug mitgeben“, so Daniela Martinek, Rektorin an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg. Die letzte Reform der Lehrpläne liegt bereits mehr als zehn Jahre zurück.
Mit Oktober gehen die neuen Lehrpläne an den Start. Andreas Schnider, Vorsitzender im Qualitätsrat für die Pädagogischen Hochschulen, spricht von einem großen Wurf.
Was sich genau ändert: Die Praxis wird mit Theorie noch enger verzahnt. „Praxis wird anderes reflektiert“, so die Verantwortlichen der Pädagogischen Hochschulen in Salzburg und Oberösterreich. Künftige Lehrer sollen bei ihren Praxis-Erfahrungen jetzt noch viel besser begleitet werden.

Noch mehr Wahlmöglichkeiten ab Herbst
Die Lehrerausbildung ist ab Herbst auch noch viel flexibler gestaltet. Es gibt wesentlich mehr Wahlmöglichkeiten. Angehende Lehrer können sich mit einem Generator ihr Studium selbst zusammenstellen. Salzburg setzt auf Schwerpunkte wie „Deutsch als Zweitsprache“ oder Technik und Naturwissenschaften (Mint).

Man erhofft sich von der Reform, den Lehrermangel künftig entschärfen zu können. Aus den aktuellen Anmeldezahlen leitet Rektorin Martinek bereits positive Signale ab. „Die Frist läuft noch. Die Voranmeldungen für den Herbst haben sich im Vergleich zum Vorjahr aber bereits verdoppelt“, so Martinek zufrieden. 66 mögliche Erstsemestrige haben sich schon gemeldet. Insgesamt gibt es im Bereich Volksschule 125 Studienplätze für Anfänger.

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Volksschullehrerausbildung an PH Salzburg künftig verkürzt, praxisnäher und individueller

Salzburger 24 ONLINE  20.05.2025

Die Ausbildung der Volksschullehrerinnen und -lehrer wird auf neue Beine gestellt. Los geht es im kommenden Wintersemester. Nach dem Bachelor sollen die Nachwuchs-Lehrkräfte bereits in Teilzeit unterrichten. Studierende an der Pädagogischen Hochschule Salzburg sollen mithilfe der neuen Studienpläne die Möglichkeit bekommen, ihren Bildungsweg selbst mitzugestalten und mehr professionelle Sicherheit zu erlangen.

Die Reform der Lehrerausbildung in Österreich betrifft selbstredend auch die Volksschulen, wie am Dienstag bei einer Pressekonferenz an der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg betont wurde. Nach der vorerst letzten Reform vor zehn Jahren habe sich der Schulalltag seither durch die Entwicklungen in der Migration, die Corona-Pandemie und den Kriegen in der Ukraine und in Nahost sowie der Digitalisierung stark verändert, wurde von Schulleiter:innen berichtet. Die Rolle der Volksschullehrerinnen und -lehrer habe sich demnach angesichts höchst unterschiedlich zusammengesetzter Klassen massiv verändert – zum Teil bis zur Überforderung. Gründe dafür seien Sprachprobleme, mitunter schwierige Familienverhältnisse sowie kulturelle und soziale Dissonanzen.

Anpassungen an heutigen Lehrerberuf

Foto: Dani Gruber

Mit dem Vermitteln von Wissen und Freude am Lernen sei es für die Lehrkräfte längst nicht mehr getan, denn sie sollen auch erziehen, beraten, betreuen, schlichten, unterstützen, fordern, fördern und den Kindern eine digitale Grundausbildung bieten. Mit der neuen Ausbildung sollen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und die Anforderung an den Beruf angepasst werden. „Lehrer:innen sollen besser auf die Herausforderungen in heterogenen und digitalisierten Klassenzimmern vorbereitet werden“, wurde unisono beim Medientermin versichert.

Möglich machen sollen das die neuen Studienpläne an den 14 Pädagogischen Hochschulen in Österreich, die im Wintersemester im Kraft treten sollen. Als Besonderheit nennt Daniela Martinek, Rektorin der PH Salzburg, die erstmals angebotene professionelle Entwicklungsbegleitung. In Salzburg sollen sich Studierende in Kleingruppen zusammenfinden und mit Lehrkräften individuelle Akzente im Studium entwickeln und umsetzen. „Nicht jeder braucht das Gleiche. Es geht also darum: Wer hat welche Interessen? Wer hat das Gefühl, dass da oder dort noch etwas fehlt?“, so Martinek. Genau das werde dann in der Ausbildung berücksichtigt. „Studierende können im Rahmen dieser individuellen Begleitung ihren Kompetenzerwerb autonom gestalten und interessensbasierte Akzente setzen.“

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So krempelt KI Schulalltag auf Knopfdruck um

Kronen Zeitung  19.05.2025

 


Lehrermangel in Salzburg: „Schwer abzuschätzen, ob und wie sich das langfristig auf die Bildungsqualität auswirkt“

Salzburger Nachrichten ONLINE  07.05.2025

Matteo Carmignola ist Vizerektor für Lehre an der Pädagogischen Hochschule Salzburg. Er analysiert den aktuellen Lehrermangel und welche Maßnahmen für Abhilfe sorgen sollen.

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Müssen wir immer kontroversiell über Politik reden?

punkt eins  28.04.2025

Prof. Robert Hummer von der PH Salzburg, der mit seinem Dissertationsprojekt an der Universität Salzburg angesiedelt ist, war am 28. April 2025 mittags zu Gast in der Sendung „punkteins“ zum Thema „Müssen wir immer kontroversiell über Politik reden?“

https://oe1.orf.at/programm/20250428/792232/Muessen-wir-immer-kontroversiell-ueber-Politik-reden


Digitalisierung macht Schule

Salzbuger Nachrichten  15.04.2025

Handys werden aus den Schulen verbannt, die Medienkompetenz soll ausgebaut werden. Wie weit Österreichs Schulen sind.

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Warum diese Schule ihre Plätze verlost

Salzbuger Nachrichten  22.03.2025


Viele Studierende sammeln Erfahrungen im Ausland

Mein Bezirk  17.03.2025

Studierende der Pädagogoischen Hochschule standen am Tag der offenen Tür für Fragen rund um den Studienalltag oder zum Thema Auslandssemester bereit.

SALZBURG. Für Einblicke in den Studienalltag und Gespräche über erste praktische Erfahrungen, was die Gestaltung des Unterrichts betrifft, standen Studierende aus dem Bachelor- und Masterstudium am Tag der offenen Tür bereit.

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„Theorie und Praxis eng miteinander verknüpfen“

Mein Bezirk  16.03.2025

Die enge Verbindung aus Studium und Beruf gilt für den Vizerektor der PH Salzburg, Matteo Carmignola, als unerlässlich.

SALZBURG. Wie gestaltet sich das Lehramtsstudium? Welche Anforderungen werden an künftige Lehrpersonen gerichtet und wie hat sich die Schule als Ort des Lernens gewandelt? Darüber konnten sich Interessierte diese Woche beim Tag der offenen Tür an der Pädagogischen Hochschule (PH) selbst ein Bild machen.

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Die „Wilden“ dienten der Volksbelustigung

Die Presse  15.03.2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue deutsche Schlechtschreibung

Salzburger Nachrichten  15.02.2025

 

Unser Deutsch wird immer schlechter.
Grammatik und Rechtschreibung bereiten Schülern und auch Erwachsenen zunehmend Probleme. Und fast zwei Millionen Österreicher haben Schwierigkeiten beim Lesen. Was ist da passiert?

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Lehrermangel beheben: Viele Wege führen zum Ziel!

SN Journal Bildung  15.02.2025

 


An der Hochschule für die Volksschule lernen

Stadtnachrichten  13.02.2025

Er ist Vizerektor an der Pädagogischen Hochschule Salzburg und auch deshalb für die Studienlehrgänge für das Lehramt zuständig: Matteo Carmignola. In drei Jahren erreicht man im Vollzeitstudium den Bachelor, zwei weitere Jahre wird das Masterstudiumab 2026 berufsbegleitend angeboten – nach fünf Jahren stehen also die Absolventinnen und Absolventen in „ihrer“ Volksschulklasse.

Umfassendes Studiumin acht Fächern
Pro Jahr werden etwa 120 Studierende aufgenommen, zur Zeit werden in Summe 600 aktiv unterrichtet.
„Auch nächstes Jahr werden wir wieder 125 Studienanfänger/- innen bei uns begrüßen können“, sagt Matteo Carmignola.
Der 30-jährige gebürtige Bozener studierte Erziehungswissenschaften und Religionspädagogik, war auch Religionslehrer. „Das Studium besteht aus
acht verschiedenen Fächern. Manmusshier Spezialist vonMusik bis Mathematik, von Deutsch bis zumtechnischenWerkensein und man braucht ein Geschick für sprachliche, mathematische sowie kreative Bereiche“, sagt er. „Hier müssen viele Bereich abgedeckt sein.“

Viel Praxis vomersten Semester an
Bereits im ersten Semester steht viel Praxis in den Volksschulklassen an. „Hier sieht man bereits, ob der Beruf zu einem passt. Unser Studiumhat sehr vielmit Persönlichkeitsentwicklung zu tun.“ Eine Herausforderung und ein Balanceakt sei für Studentinnen und Studenten, die richtige Rolle zu finden. „Hier geht es um Distanz, Beziehung, Klarheit und Grenzziehung.“ Eine engmaschige Betreuung von mehr als 100 Vortragenden und Lehrenden gebe hier Halt. Das Lehramt ist ein sicherer Beruf, aktuellwerden 60 bis 70 Lehrer/-innen gesucht. „Jeder Absolvent bekommt in Salzburg einen Job.“
Am 1. März kann man online auf phsalzburg.at/studium mit der Bewerbung loslegen. Voraussetzung sind die abgelegte Reifeprüfung und ein Aufnahmeverfahren.

Ein Tag der offenen Tür findet am Mittwoch, dem 12. März, an der PHstatt.

B. Egge

 


Ausgestellt und angestarrt: Wie fremde Völker in Salzburg zur Schau gestellt wurden

 SN.at Potcasts  02.02.2025

Seit September recherchiert PH-Professorin Elfriede Windischbauer und ist bereits auf 32 Auftritte im Bundesland gestoßen. „Ich war total überrascht und schockiert“, erzählt sie. „Nicht nur in den großen Städten in Deutschland und Österreich fanden so genannte Völkerschauen statt, sondern auch in so einer kleinen Provinz wie Salzburg.“ Hören Sie jetzt die Folge!

 


„Ich wünsche mir mehr Zeit mit den Schülern“

 Mein Bezirk Online  03.01.2025

Etwa 5.000 Pädagogen und Pädagoginnen unterrichten in Salzburg im Pflichtschulbereich. Welche Herausforderungen und Schwierigkeiten bereits angehende Lehrer und Lehrerinnen bewältigen müssen, erzählt Studentin Julia Eckel im Interview.

SALZBURG/KUCHL. Die 21-jährige Kuchlerin studiert im dritten Semester an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg.

MEINBEZIRK: Warum hast du dich für den Lehrerberuf entschieden?
JULIA ECKEL:
 Ich habe mich dafür entschieden, weil ich gerne mit Kindern arbeite und es mir Freude bereitet, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ich finde es erfüllend, Wissen zu vermitteln und die Begeisterung der Kinder für Neues zu wecken. Die Möglichkeit, einen positiven Einfluss auf die Zukunft junger Menschen zu haben, motiviert mich sehr.

Was sind Herausforderungen?
ECKEL: Zu den größten Herausforderungen gehören die unterschiedlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Kinder. Jedes Kind hat seinen eigenen Lernrhythmus, und es ist nicht immer einfach, allen gerecht zu werden. Außerdem sind der administrative Aufwand und der Umgang mit großen Klassen oft anspruchsvoll.

Werdet ihr im Studium gut vorbereitet oder hast du Verbesserungsvorschläge?
ECKEL: 
Das Studium vermittelt viel theoretisches Wissen, aber ich finde, es könnte noch praxisnäher gestaltet werden. Mehr Möglichkeiten für Praxiserfahrung oder Mentoring durch erfahrene Lehrkräfte wären hilfreich, um besser auf den Schulalltag vorbereitet zu sein.

Was fällt dir am Unterrichten leicht? Was schwer?
ECKEL: 
Leicht fällt es mir, eine Verbindung zu den Kindern aufzubauen und eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen. Ich kann kreativ und flexibel auf ihre Bedürfnisse eingehen. Schwer fällt es mir manchmal, alle Kinder gleichzeitig zu fördern, vor allem in heterogenen Klassen mit sehr unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Wenn du einen Wunsch an das Bildungsministerium hättest, was wäre das?
ECKEL: 
Ich würde mir kleinere Klassen und mehr Ressourcen für individuelle Förderung wünschen. Auch eine Entlastung beim administrativen Aufwand wäre wünschenswert, damit mehr Zeit für die eigentliche Arbeit mit den Kindern bleibt.

Wenn du etwas am Lehrerberuf ändern könntest, was wäre das?
ECKEL:
 Ich würde die gesellschaftliche Wertschätzung für den Beruf erhöhen. Lehrer und Lehrerinnen leisten viel, und das sollte sich auch in besseren Arbeitsbedingungen und einer angemessenen Bezahlung widerspiegeln.

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Virtuelle Kühe vermitteln Kindern neues Wissen

DerStandard 30.12.2024

In einer digitalen Lernlandkarte können Volksschulkinder im Sachunterricht auf besondere Erkundungstour gehen. Basis sind ein Satellitenbild und Virtual Reality.

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PH Salzburg geht neue Wege bei der Inklusion

 Salzburger 24 20.12.2024

 

BLuE ermöglicht Hochschulzugang für Menschen mit Behinderungen

Blue-Programm SALZBURG24/Gaudreau
Wolfgang Plaute hat das BLuE-Hochschulprogramm an die PH Salzburg gebracht.
Blue-Programm SALZBURG24/Gaudreau
An der PH Salzburg wird als einzige Hochschule ein BLuE-Programm für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten. Im Bild: Maria Kreilinger (links) und Theresa Thalhamer.

Als einzige Hochschule in ganz Österreich bietet die PH Salzburg Menschen mit Behinderungen, die sonst keinen Zugang zu höherer Bildung haben, die Möglichkeit zu studieren. Möglich gemacht wird dies durch das einzigartige BLuE-Programm. Anfang Dezember wurde es bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet.

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Gelungene Inklusion: Wie zwei junge Menschen mit Beeinträchtigungen im Job aufblühen

 Salzburger 24 20.12.2024

PH Salzburg bildet für Assistenzberufe in Schule, Administration und Co aus

Den Traumjob zu finden, ist schwer. Noch schwerer wird es für Menschen mit Beeinträchtigungen. Mit einem österreichweit einzigartigem, inklusiven Hochschulprogramm an der PH Salzburg konnten ein junger Salzburger und eine junge Salzburgerin trotz Hürden ihren Traumplatz im Arbeitsleben finden.

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Studieren und zugleich unterrichten: Junge Lehrkräfte aus Salzburg klagen über zu viel Stress

 Salzburger Nachrichten 16.12.2024

Immer öfter springen Studierende an den Schulen ein. Die Gefahr auszubrennen ist groß. Neue Regeln sollen dem einen Riegel vorschieben.

An der Pädagogischen Hochschule studieren und nebenbei an einer Schule unterrichten: Für viele Studierende ist das heute selbstverständlich.

An der Pädagogischen Hochschule studieren und nebenbei an einer Schule unterrichten: Für viele Studierende ist das heute selbstverständlich.

Das gemütliche Studentenleben ist schnell vorbei, wenn man neben dem Studium den halben Tag in der Klasse steht. Und trotzdem ist das in Salzburg wegen des Lehrermangels an der Tagesordnung. „Es ist schon sehr herausfordernd“, sagt Alissa Aigner, die Sport und Biologie studiert und nebenbei zwölf Stunden an der Mittelschule Nonntal unterrichtet. Und es bleibe ja nicht bei den zwölf Stunden. „Man muss manchmal supplieren, es kommen Konferenzen dazu und weitere Besprechungen.“ Die Motivation für das Studium sei bei ihr mittlerweile „deutlich gesunken“, sagt die Masterstudentin. Warum? „Weil man merkt, dass es in der Praxis teilweise ganz anders abläuft als in der Theorie an der Uni.“

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PH Salzburg geht neue Wege bei der Inklusion

 Salzburger24 20.12.2024

Als einzige Hochschule in ganz Österreich bietet die PH Salzburg Menschen mit Behinderungen, die sonst keinen Zugang zu höherer Bildung haben, die Möglichkeit zu studieren. Möglich gemacht wird dies durch das einzigartige BLuE-Programm. Anfang Dezember wurde es bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet.

Salzburg

Alle Menschen haben ein Recht auf gleichberechtigen Zugang zu Bildung, so sieht es die UN-Behindertenkonvention vor. Umgesetzt wird das in vielen Ländern – auch in Österreich – noch nicht. Das BLuE-Programm an der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg ist eines der Programme, die versuchen, das auch wirklich zu leben.

Hohe Auszeichnung für PH Salzburg

Das Hochschulprogramm ermöglicht, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam studieren. Das Akronym BLuE steht dabei für Bildung, Lebenskompetenz und Empowerment. „Das sind die großen Ziele des Programms. Menschen mit Behinderungen sollen ihr Leben so gestalten können, wie sie es möchten“, erklärt Theresa Thalhammer, Teil des BLuE-Steuerungsteams, im Gespräch mit SALZBURG24.

Seit 2017 gibt es das inklusive Hochschulprogramm bereits in Salzburg. Die PH hat damit ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Österreich. Wolfgang Plaute, Vizerektor der Uni Salzburg, hatte das Konzept in den USA kennengelernt und für Salzburg adaptiert, wie er im S24-Interview schildert. Anfang Dezember wurde es zum zweiten Mal vom Bildungsministerium mit dem mit 25.000 Euro dotierten Diversitas-Preis ausgezeichnet.

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Matteo Carmignola zum Thema „Lesen“ in der Mittagszeit

Radio Salzburg 16.12.2024

Der Vizerektor der PH Salzburg, Matteo Carmignola, war am Montag, den 16.12., zu Gast in der Radio Salzburg Mittagszeit. Das Thema der Sendung war das Lesen und die Ergebnisse der letzten OECD-Studie, die besagt, dass die Anzahl der Personen in Österreich, die nicht sinnergreifend lesen können, im Steigen ist.

https://salzburg.orf.at/radio/stories/833/


„Mathe kann auch Spaß machen“

Mein Bezirk  11.12.2024

 


Gemeinsam tüfteln bei „Langer Nacht der Mathematik“

Mein Bezirk (Online)  11.12.2024

Gemeinsam in der Klasse mathematische Rätsel lösen – dazu lädt die „Lange Nacht der Mathematik“ ein.

SALZBURG. Dass Mathematik weit mehr als das bloße Rechnen mit Zahlen ist, davon ist Renate Achleitner, die an der Pädagogischen Hochschule unterrichtet, überzeugt. Seit 2011 organisiert sie die „Lange Nacht der Mathematik“, bei der Klassen- bzw. Gruppenteams in der Schule gemeinsam Aufgaben, die von Achleitner und einem kleinen Team zusammengestellt wurden, lösen.

Die Vielfalt der Mathematik zeigen

Der onlinebasierte Wettbewerb umfasst Aufgaben, die mit Logik, Knobeln, Hausverstand, Befolgen von Faltanleitungen wie etwa für Origami oder Sterne sowie das Erkennen von Mustern und Strukturen gelöst werden können. Durch die Eingabe der richtigen Lösung wird die nächste Aufgabe sichtbar.

Heuer findet die „Lange Nacht der Mathematik“ am 12. Dezember ab 20 Uhr statt. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir die gesamte Bandbreite der Mathematik zeigen und wie häufig und vielfältig wir sie auch im Alltag benötigen und einsetzen. Daher ist es wichtig, die Aufgaben kreativ, lustig und durchaus auch ungewöhnlich zu gestalten“, erklärt Achleitner.

Im Team zusammen die Lösung finden

Insgesamt haben sich heuer 165 Klassen/Gruppen mit rund 2.500 Schülerinnen und Schülern der fünften bis achten Schulstufe aus Mittelschulen und der AHS-Unterstufe angemeldet.

„Manche Schulen oder Klassen kreieren einen kleinen Schul-Event daraus und übernachten dann in der Schule. Bei dem Online-Wettbewerb geht es ganz klar um eine Teamleistung, in der man gemeinsam in der Gruppe knobelt und die richtige Lösung findet. Umso mehr freut es mich, dass so viele Schulen und Klassen teilnehmen“, sagt Achleitner, die sich um die gesamte Organisation und Administration der Veranstaltung kümmert.

Heuer gibt es zwei verschiedene Versionen: in der Kurzversion warten 14 Aufgaben, in der Langversion 21 Aufgaben darauf, gelöst zu werden. „Das Team, das am schnellsten zur Lösung der letzten Aufgabe gekommen ist, bekommt den Siegerpreis. Das sind in diesem Fall praktische Utensilien, die man im Unterricht verwenden kann. Es gibt aber auch weitere Preise, die per Zufall an einzelne Teams vergeben werden“, ergänzt Achleitner.

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„Ein sehr kreativer und erfüllender Beruf“

Mein Bezirk  10.12.2024

Die 22-jährige Verena Nobbe studiert Lehramt an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg. Sie will in ihren künftigen Beruf ihre eigenen Ideen und ihre Kreativität einbauen.

SALZBURG. Dass sie „später einmal“ Lehrerin werden möchte, hat die Salzburgerin Verena Nobbe erst nach der Matura entschieden. Zwar habe sie die Arbeit mit Kindern immer als sehr erfüllend betrachtet, letztendlich sei aber ein Au-pair-Aufenthalt in Bristol in England der ausschlaggebende Grund gewesen, sich für das Lehramtsstudium zu entscheiden.

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Aspekte zum Thema eigene Handschrift

Radio Salzburg  25.11.2024

Matteo Carmignola, Vizerektor der PH Salzburg, war am Montag , den 25.11.2024, zu Gast in der Mittagszeit von Radio Salzburg. In der Sendung ging es um viele Aspekte zum Thema eigene Handschrift:

Radio Salzburg Mittagszeit 25.11.2024


Verlernen wir die Handschrift? Bei der US-Wahl konnten Jugendliche nicht per Hand unterschreiben

Salzburger Nachrichten  12.11.2024

 

Im SN-Artikel kommt der Vizerektor der PH Salzburg, Matteo Carmignola, zu Wort. Er spricht sich für das Erlernen der Handschrift aus, speziell in der Vorschule und Volksschule :

https://www.sn.at/panorama/wissen/bei-us-wahl-jugendliche-hand-verlernen-handschrift-168344776

 


Rüstzeug für die Volksschulen

Salzburger Nachrichten  vom 17.10.2024

Die Ausbildung für Lehrkräfte an den Volksschulen soll praxisnäher werden. Zugleich will man über die Lehrpläne besser auf die veränderten gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren.
Wien. Die Flüchtlings- und Migrationskrise, die Coronapandemie, der Ukraine-Krieg mit vielen Flüchtlingen auch in Österreich, die rasant voranschreitende Digitalisierung: Seit die Ausbildung der Volksschullehrerinnen und Volksschullehrer zuletzt vor zehn Jahren reformiert wurde, hat sich die Gesellschaft massiv verändert – und damit sind auch die Herausforderungen an den Schulen gewachsen und gewachsen. Mit einem neuen Lehrplan der Pädagogischen Hochschulen für die Ausbildung von Volksschullehrern will man darauf nun reagieren: Ab dem Studienjahr 2025/26 soll das Studium (drei Jahre Bachelor-, zwei Jahre Masterstudium) praxisnäher werden. Zugleich sollen erstmals Themenschwerpunkte gesetzlich verankert werden. Das heißt: Sie müssen verpflichtend während des Studiums gelehrt werden.
Das Ziel sei, dass die Studienpläne, die die Pädagogischen Hochschulen (PH) gerade ausarbeiten, die angehenden Volksschullehrerinnen und Volksschullehrer „ganz stark darauf vorbereiten, vor welchen Herausforderungen sie heute stehen“, sagte die Vorsitzende der Rektorinnen- und Rektorenkonferenz der österreichischen PH, die ehemalige ÖVP-Ministerin Beatrix Karl. Die Palette der angesprochenen Herausforderungen sei groß. „Das geht davon, dass ein Kind, das schon lesen kann, neben einem sitzt, das den Bleistift nicht halten kann, und neben einem anderen, das die Sprache nicht beherrscht. Die Klassen heute sind viel heterogener als früher“, betonte Karl.
Zugleich sollten die Lehrerinnen und Lehrer aber auch noch die Begabungen der Kinder fördern. Alles in allem eine große Aufgabe, die weit über bloße Wissensvermittlung hinausgehe. Zu den Themenschwerpunkten, die verpGichtend werden, zählen etwa das Vertrauen in die Wissenschaft, Demokratiebildung, Gewaltprävention ebenso wie die Antisemitismusprävention sowie die systematische Leseförderung in allen Gegenständen und die Förderung im Umgang mit der Digitalisierung. Die Schwerpunkte hätten sich durch die Evaluierung der aktuellen Lehrerausbildung, aber auch durch eine Befragung von jungen Lehrern ergeben, die gern noch besser auf die Arbeit mit den Eltern sowie auf den Umfang mit Gewalt vorbereitet wären und mehr Praxis während des Studiums hätten.
In der Praxis passiere der „größte Kompetenzerwerb“, betonte auch Richard Schulz-Kolland, Direktor eines Pflichtschulclusters St. Michael in der Steiermark. Folglich soll die Lehrpraxis künftig wieder mehr Platz in der Ausbildung einnehmen. In welchem Ausmaß, konnte Beatrix Karl aber noch nicht sagen. Man arbeite gerade intensiv an den neuen Curricula, die spätestens Ende Juni 2025 fertig sein sollen. Ein Schwerpunkt soll auch auf Inklusion liegen. Wie berichtet gibt es seit 2015 keine gesonderte Sonderschullehrer-Ausbildung mehr. Man kann sich stattdessen in der Lehrerausbildung darauf spezialisieren.

zim

 


Journal Hochschule

Salzburger Nachrichten vom 2024

 

 

 

 

 

 

 

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Von Tokio bis Paris: Janina Falk lebt für den Schwimmsport

Salzburger Nachrichten vom 16.10.2024

Janina Falk gehört zu Österreichs erfolgreichsten Sportlerinnen und lebt mit dem Fetalen Alkohol-Syndrom. Kaum bei den paralympischen Spielen teilgenommen, steht für die Nonntalerin der nächste Wettkampf an.

Janina Falk trainiert vor allem im Olympiazentrum Rif und studiert an der PH Salzburg.
Janina Falk trainiert vor allem im Olympiazentrum Rif und studiert an der PH Salzburg.

Es war der erste olympische Wettkampf für Janina Falk mit Publikum. „Ich wollte fast umdrehen, weil da so viele Menschen waren. Aber dann hat mich der Ehrgeiz gepackt und es war mega cool“, blickt die gebürtige Wienerin auf die paralympischen …

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Leben mit dem Fetalen Alkoholsyndrom: „Ich werfe meiner Mutter nichts vor“

Salzburger Nachrichten vom 08.10.2024

Sie lebt mit dem Fetalen Alkoholsyndrom, war gerade zum zweiten Mal bei den Paralympics am Start und macht in Salzburg ein ganz besonderes Studium.

Janina Falk an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg.
Janina Falk an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg.

Janina Falks Start ins Leben ließ gelinde gesagt zu wünschen übrig. Vor 21 Jahren wurde die Studentin in Wien geboren und hatte von Anfang an schwere gesundheitliche Probleme. „Ich kam mit FAS zur Welt und das tut dem Körper ja …

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Mittelschüler testen Politikverständnis

Salzburg.orf.at vom 27.09.202

Im Unterricht der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule in Salzburg-Nonntal stellen Schüler ihr Politikverständnis auf die Probe. Dabei unterscheidet sich die spontane Entscheidung für eine Partei erstaunlich oft gravierend von den eigenen politischen Überzeugungen.

Mittelschulprofessorin Conny Benedik hat ihre Schülerinnen und Schüler auf die Nationalratswahl gründlich vorbereitet – auch wenn diese das Wahlalter von 16 Jahren noch nicht erreicht haben. Im Unterricht zur politischen Bildung hat man gemeinsam die Parteiprogramme gelesen, sich gründlich informiert und diskutiert.

Danach haben die Schüler jeweils nach ihrer bis dahin gewonnenen Überzeugung im Klassenzimmer gewählt. Anschließend wurde anhand des Fragenkatalogs der Online-Politik­orientierungs­hilfe von wahlkabine.at eruiert, welche Partei am besten zu den eigenen Überzeugungen passt – und das Ergebnis dann der persönlichen Wahl gegenübergestellt. Die Unterschiede dabei waren gravierend.

„Ich glaube, dass die meisten ein Bild im Kopf haben von den Parteien, aber nicht wirklich fundiertes Wissen, wofür die Parteien stehen. Deswegen haben wir das gemacht, weil für wahlkabine.at die Parteien genau diese Fragen beantwortet haben. Man sieht unter Umständen, wie unterschiedlich der eigene Wunsch ist und das was die Partei wirklich verkörpert“, sagt dazu Lehrerin Benedik.

Weiterlesen unter: https://salzburg.orf.at/stories/3274983/

 


Kinder am ersten Tag: „Wir freuen uns aufs Lernen“

Krone.at vom 10.09.2024

Die Schultüten zum Teil größer als sie selbst, dazu eine ordentliche Portion Aufregung: An der Praxisvolksschule im Salzburger Nonntal wurden am Montag 200 Kinder, davon knapp 50 Taferlklassler, herzlich willkommen geheißen. Ein spannendes Schuljahr wartet auch auf die Schüler im Akademischen Gymnasium.

Es schüttet in Strömen, als Eltern mit ihren Taferlklasslern zum ersten Mal Richtung Praxisvolksschule pilgern. „Heute ist nicht nur der erste Schultag, sondern auch der erste Regentag“, meint ein Mädchen später, lässt sich die Energie an diesem düsteren Morgen aber nicht nehmen. Direktorin Bärbel Linsmeier schüttelt viele Hände: „Die Atmosphäre ist uns wichtig. Kinder können gut lernen, wenn sie sich wohlfühlen“, legt sie Wert auf eine funktionierende Schulgemeinschaft.

In der 1A-Klasse hängen Erstklassler gespannt an den Lippen von Lehrerin Johanna Stecher. Mit viel Liebe zum Detail gestaltet sie den ersten Tag: Armketterl mit dem Schriftzug „Schulkind“ liegen bereit, Blumentöpfe auf den Tischen haben unterschiedliche Bänder. Und dann gilt es noch einMaskottchen zu finden: Nils ist ein Nilpferd. Gleich mehrere Kinder zeigen auf, als es darum geht, wo Nils sitzen darf. Lehrerinnen wie Stecher verstehen es, dass Kinder Spaß haben und gleichzeitig Ehrgeiz entwickeln.

200 Volksschüler starten am Standort in das neue Schuljahr: Der Großteil besucht die verschränkte Form der Ganztagsbetreuung, wo schon am Vormittag neben Lern- auch Freizeit eingebaut wird. Die Handys bleiben ausgeschaltet in der Schultasche. Mit 22 Lehrerinnen und Lehrern sind alle Stellen besetzt. „Da sind wir in einer glücklichen Lage“, so Direktorin Linsmeier. Zusätzlich absolvieren angehende Lehrer hier ihre Schulpraxis. Sollte es doch beim Unterrichten doch einmal Engpässe geben, greift man auf Ressourcen innerhalb der Schule zurück.

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Paraschwimmerin Falk: „Ich verurteile meine Eltern nicht“

Sportmonolog – derStandard.at  vom 02.09.2024

Die 21-jährige Wienerin Janina Falk schwimmt in Paris um ein Finale. Sie spricht über das Fetale Alkoholsyndrom, ein inklusives Hochschulprogramm und Panikattacken in den Öffis…..

Ich bin von Wien nach Salzburg umgezogen. Mama und Papa sind abwechselnd bei mir. Ich wohne und trainiere im Landessportzentrum Rif. So kann ich auch am inklusiven Hochschulprogramm Blue an der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig teilnehmen. Blue steht für Bildung, Lebenskompetenz und Empowerment. Das Projekt richtet sich an Studierende mit Lernschwierigkeiten und psychischen Beeinträchtigungen.

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Studierende hilft: „Der Start fällt so leichter“

Krone.at vom 01.09.2024

Studierende und Quereinsteiger helfen in den Salzburger Klassenzimmern, wo der Lehrermangel zur großen Herausforderung wird. Viktoria Karner aus St. Michael ist schon in den Ferien für die Kinder da. 

Kaum eine angehende Lehrerin kann so viel Praxis vorweisen wie Viktoria Karner aus St. Michael: Sie steht schon seit ihrem zweiten Semester an der Pädagogischen Hochschule auch im Klassenzimmer. „Es war immer großes Vertrauen von Seiten der Direktion da“, erzählt sie, gut aufgenommen worden zu sein. Auch viele ihrer Studienkollegen seien schon ins Lehrersein eingetaucht. „Ohne Job wird es bei den hohen Kosten in Salzburg sonst finanziell schwierig.“

Heuer steht Viktoria Karner zwei Wochen früher an der Tafel. Sie erleichtert Kindern aus dem ganzen Lungau, die es schwieriger haben, Anschluss zu finden, im Rahmen der Sommerschule des Bundes den Start ins Schuljahr. Auf individuelle Unterstützung legt sie generell großen Wert. „Wichtig ist, nicht jedem Kind einfach Arbeitsblätter hinzuklatschen.“

Neben Studierenden helfen Quereinsteiger
Bis Ende der Woche konnten Direktoren noch Stellenbesetzungen melden. 108 Lehrer wurden zuletzt gesucht. Neben rund 220 Studierenden leisten in Salzburg knapp 100 Quereinsteiger wertvolle Arbeit. Eine von ihnen ist Eva Toft aus Mittersill.

Sie kommt ursprünglich aus dem Bereich Wirtschaftspädagogik, sammelte dann in verschiedenen Funktionen vom Finanzamt bis zur Erzdiözese Praxis und unterrichtet nun an der Mittelschule Mittersill Mathematik, Geografie sowie Religion. „Eine tolle Aufgabe“, freut sie sich auf das neue Schuljahr.

 

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Lehrer-Frust oder doch Traumberuf für Jugend?

Kronen Zeitung vom 01.07.2024

Es ist nicht so, dass sich zu wenige Lehrer finden, sondern dass derzeit zu viele in Pension gehen. Mit der Reform der Ausbildungszeiten wird der Beruf sicher noch attraktiver.Wir rollen den neuen Lehrplan ab Herbst aus.
Daniela Martinek, Rektorin der Pädagogischen Hochschule.

 

Rezept gegen Personalnot an derTafel: Ausbildungszeit wurde reformiert – Besuch in der Pädagogischen Hochschule

Die angehenden Volksschullehrer arbeiten im Fach Mediendidaktik gerade an einem Fernsehprojekt. Die Damen sind in der Mehrheit, Johannes sitzt als einziger Mann im Raum: „Ich habe Maschinenbau studiert und umgeschwenkt.“
Die Gruppe ist hochmotiviert: „Kinder sind im Volksschulalter noch so formbar. Man kann in dieser Lebensphase so viel mitgeben“, sagt Elisa Hofstadler über ihre Motivation Lehrerin zu werden. Marion Höfurtner sieht es ähnlich: „Ich mag Kinder total gerne. Sie geben einem viel zurück.“
Die Studierenden werden an Salzburgs Schulen, wo derzeit rund 8600 Lehrer arbeiten und 20 Stellen offen sind, dringend gebraucht. Herausforderungen warten genug: von verhaltensauffälligen Kindern bis zu fordernden Eltern, oder der frühe Umgang mit digitalen Gefahren. Abschrecken lässt sich hier niemand.
„Digitale Medien sind nicht böse. Audio, Bild und Video gehören richtig verzahnt“, so Wolf Hilzensauer, Lehrer für Mediendidaktik. „Wir gehen proaktiv auf Neuerungen zu.“

Praxis in der Klasse ab erstem Studienjahr
Im Klassenzimmer der angrenzenden Praxis-Volksschule stehen die angehenden Lehrer früh an der Tafel. „Spätestens dann weiß man, ob es der richtige Beruf ist“, erzählen sie. Elisa, Marion und ihre Kolleginnen studieren noch nach altem Schema. Künftig soll der Beruf aber mit einer Ausbildungsreform und kürzerem Bachelor-Studium noch attraktiver werden.
Sabine Salzmann

 


 

Sepp Schellhorn rührt in den Polys um

Salzburger Nachrichten  vom 24.06.2024

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Aus für „vorwissenschaftliche Arbeit“: Echos gemischt

Salzburger ORF.at vom 06.06.2024

In Salzburg gibt es gemischte Reaktionen auf die Abschaffung der vorwissenschaftlichen Arbeit bei der Zentralmatura. Das zuständige Bundesministerium argumentiert, die Gymnasiasten würden dabei immer öfter mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) schummeln. Fans plädieren für eine Fortsetzung dieser Arbeiten auf freiwilliger Basis.

Vorwissenschaftliche Arbeiten seien für die Ablegung bzw. Vorbereitung der Matura nicht mehr geeignet. Zu leicht sei es geworden, sich mit Hilfe von KI-Programmen im Internet durchzuschummeln, sagt Salzburgs Bildungsdirektor Rudolf Mair: „Die künstliche Intelligenz ist derartig elaboriert, dass man nicht mehr das Prüfungsformat anwenden kann. Es ist nicht mehr möglich, etwas zu bewerten.“

Hochschullehrerin wäre für Fortsetzung

Adelheid Schreilechner von der Pädagogischen Hochschule sieht das anders. Gerade wegen KI-generierter Texte sei es wichtig, jungen Menschen das verantwortungsbewusste Schreiben zu lehren: „Genau diese Herausforderungen machen das Thema umso wichtiger. Wie komme ich zu seriösen Antworten auf Fragen. Wie kann ich das seriös ausarbeiten?“

Uni-Chef sieht in Abschaffung „kein Problem“

Martin Weichbold sieht als Rektor der Universität Salzburg die Regelung gelassener. Den Einstieg in ein Studium werde die neue Freiwilligkeit nicht negativ beeinflussen: „Das wissenschaftliche Arbeiten gehört zu den Kernkompetenzen, die wir am Beginn des Studiums lehren. Wenn jemand kommt und keine vorwissenschaftliche Arbeit geschrieben hat, dann ist das überhaupt kein Problem.“

Das Kernproblem bleibt laut Experten in vielen Bildungseinrichtungen ungelöst. Es geht um die Frage, wie man Leistungen künftig bewerten und benoten soll, wenn immer öfter KI zum Einsatz kommt.

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Woche der Nachhaltigkeit geht in die Zielgerade

Salzburger Stadtnachrichten vom 16.05.2024

Nonntal. Von Montag 13. Mai bis heute Donnerstag,16. Mai lud die Pädagogische Hochschule Salzburg zur ersten Woche der Nachhaltigkeit ein. Ziel ist dabei, das Thema ausgehend von den 17 Zielen der Vereinten Nationen fürNachhaltige Entwicklung umfassend zu beleuchten.
Am Eröffnungstag stand ein Vortrag zum bewussten Konsum auf dem Programm. Am Dienstag und Mittwoch folgten verschiedenste Workshops. Hierbei ging es thematisch unter anderem um Menschenrechtsarbeit und Antidiskriminierung. Praxisnah gestalteten sich Mitmachstationen zum ökologischen Fußabdruck, anhand derer unterschiedliche Aspekte zum Thema Nachhaltigkeit erarbeitet wurden. Daneben erwartete die Besucher auch eine Station zum gemeinsamen Brotbacken. Wer die Markstände im Erdgeschoss besuchte, fand neben einer Büchertauschbörse auch mehrere Informationsangebote, etwa von Arbeiterkammer und Schuldnerhilfe. Als abschließender Programmpunkt wartet heute, Donnerstag, Vormittag ein Vortrag mit Fokus auf die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.
Die Aktionswoche richtet sich an alle Studierenden, Forschenden, Lehrpersonen sowie die Mitarbeitenden der Verwaltung an der Pädagogischen Hochschule.

 


Pädagogische Hochschule und Praxis-Volksschule: Fortbildung und Lernen lernen

Salzburger Stadtnachrichten vom 16.05.2024


Quereinstieg in die Elementarpädagogik

BZ-Bezirkszeitung vom 08.05.2024

Zweijähriger, berufsbegleitender Hochschullehrgang | Anmeldungen: PH Salzburg bis 20. Mai möglich

Im Rahmen der Bemühungen, ausreichend Fachkräfte im Bereich der Elementarpädagogik auszubilden, bietet die Pädagogische Hochschule (PH) Salzburg Stefan Zweig ab Herbst 2024 zwei neue, berufsbegleitende, Hochschullehrgänge an. Einer dieser Lehrgänge richtet sich mit einer Dauer von zwei Jahren auch explizit an Quereinsteiger.
Neben dem Lehrgang für Quereinsteiger, der nach erfolgreichem Abschluss österreichweit zum Beruf als „gruppenführende Elementarpädagogin“ beziehungsweise „gruppenführender Elementarpädagoge“ berechtigt, wird auch ein nur einjähriger Lehrgang für Absolventen facheinschlägiger Studienrichtungen angeboten.
Die Ausbildung an der Hochschule wird als zusätzliche Ausbildungsschiene betrachtet, die dazu beiträgt, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
„Das beste Mittel gegen den Fachkräftemangel ist ein Investment in Ausbildung, ein vielfältiges Angebot und gleichzeitig eine Erleichterung zum Zugang. Die Ausbildungsschiene an der Pädagogischen Hochschule stellt einen weiteren konkreten Schritt dar, um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften im pädagogischen Bereich zu decken“, betont LH-Stv. Marlene Svazek. Bildungslandesrätin Daniela Gutschi weist auf bereits gesammelte Erfahrungen im Lehrerberuf hin: „Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, um die wir uns gezielt bemühen, bringen oft viel Erfahrung und neue Perspektiven mit. Das gilt natürlich auch für den Bereich der Elementarpädagogik. Insbesondere ergibt sich mit den neuen Lehrgängen aber auch die Chance, über den Weg eines Hochschulabschlusses – abseits der BAfEP – in der Elementarpädagogik tätig zu sein.“ Abschluss in kurzer Zeit. Der Vizerektor der PH Salzburg, Matteo Carmignola, präzisiert: „Der zweijährige Lehrgang für Quereinsteiger richtet sich zum Beispiel an Personen, die soziale Arbeit studiert oder einen Bachelor in Psychologie oder Soziologie haben, es kann aber durchaus inhaltlich etwas weiter weg sein. Beim einjährigen Lehrgang für Absolventen einschlägiger Fachrichtungen wird das im Rahmen des Studiums bereits erworbene Fachwissen um spezifische elementarpädagogische Kompetenzen erweitert.“
Die Eckpunkte der Lehrgänge:
Hochschullehrgang Quereinstieg Elementarpädagogik (120 ECTS):
Start Herbstsemester 2024;
für Absolventen anderer Studien mit mindestens Bachelor-Abschluss Hochschullehrgang Elementarpädagogik (60 ECTS):
Start Sommersemester 2025;
für Absolventen Bachelor Pädagogik und Lehramt Primarstufe
l Berufsbegleitende Ausbildungen
l Insgesamt rund 25 Plätze
l Gemeinsamer Lehrgang im zweiten
und dritten Semester
l Berufsberechtigung „Gruppenführende Elementarpädagogin“ / „Gruppenführender Elementarpädagoge“

 


Radio-Salzburg-Beitrag zur Woche der Nachhaltigkeit

Das Mittagsjournal von Radio Salzburg am 12. Mai 2024 bringt eine Vorschau zur Woche der Nachhaltigkeit, die vom 13. bis 16. Mai an der PH Salzburg stattfindet.

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„Bild von Schule hat sich verändert“

Beziks Blätter Stadt Salzburg  vom 10.05.2024

 

Wie sich das Bild von Schule und Lehrpersonen gewandelt hat, weiß Elisabeth Seethaler aus ihrer täglichen Arbeit.

Neuem gegenüber, Belastbarkeit, Gewissenhaftigkeit, Interesse an Weiterentwicklung – an sich selbst wie an den Schülern sowie am Bildungssystem als Gesamtes, das ja stetig Neuerungen unterworfen ist. Wesentlich ist auch die Freude am Lernen und an den Fächern, denn nur so kann man das auch den Schülern gut vermitteln. Als ganz wichtig erachte ich auch diese ‚Grundliebe’ zu Kindern: dass man Kinder in ihrer ganzen Vielfalt und in ihrem Wesen schätzt und fördert. Die Schule sollte ein Ort der Freude am Lernen sein für die Schüler, da dürfen Fehler passieren und es darf auch einmal anstrengend sein zu lernen. Aber dieses grundsätzlich positive Gefühl, dass man gerne zur Schule geht, das halte ich für ganz wichtig. Ich bedaure sehr, dass Schule oft zu einer Belastung für Schüler, aber auch für Eltern werden kann“, erklärt Seethaler. Sie merke auch, dass in der Gesellschaft oft noch die Vorstellung präsent ist, dass sich die Arbeit von Lehrpersonen nur auf den reinen Unterricht beschränkt. „Dieses Bild ist bei weitem zu eng gefasst, die Aufgaben sind viel komplexer. Konferenzen, Schulentwicklung, Umsetzung von Qualitätsmanagementmaßnahmen, Fortbildungen, Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und viel Kommunikation mit den Eltern der Schüler. Da stecken sehr viele Lehrer und Lehrerinnen viel Herzblut hinein. Der Lehrerberuf ist kein Abarbeiten einer To-do-Liste“, macht Seethaler deutlich.

 

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Schulbücher: „Man muss einfache Formen finden“

Die Presse vom 20.04.2024

Durch Texte in Leicht verständlicher Sprache sollen viele Menschen barrierefreien Zugang zu Informationen bekommen. Aktuell arbeiten Forschende an ersten Schulbüchern.

Wer mit seinem Kind lernt, wundert oder ärgert sich bisweilen über die komplizierte Sprache etlicher Schulbücher, egal ob im Sachunterricht der Volksschule oder im Lehrbuch für Geografie der Unterstufe. Oft wird es zur Aufgabe der Eltern, Nachhilfelehrerinnen oder Nachmittagsbetreuern, sperrig Geschriebenes quasi „vorzukauen“, also in einfache Worte zu übersetzen.

Nicht nur von der Schulbuch-Wissenschaft werde das Problem seit Langem belegt und beklagt, sagt Elfriede Windischbauer, Professorin an der PH Salzburg Stefan Zweig. Auch von Lehrenden, die ihre Fortbildungen besuchen, höre sie immer wieder, dass Schulbücher zu schwierig geschrieben sind. Windischbauer ist selbst Schulbuchautorin für das Fach „Geschichte und Politische Bildung“ und zudem Expertin für Leichte Sprache. Darunter versteht man eine Sprachform, die vor allem in Texten für kognitiv beeinträchtigte Menschen angewandt wird und etwa dem Sprachniveau A2 entspricht. Zu den Grundsätzen Leichter Sprache zählen durchgängig kurze Sätze, der Verzicht auf das Passiv, den Konjunktiv, auf Zahlen oder Fremdwörter. Im Unterschied dazu ist die sogenannte Einfache Sprache, die etwa auf B1-Niveau angesiedelt ist, keinem Regelwerk unterworfen.

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Texte in einfacher Sprache als Türöffner

Salzburg ORF vom 19.04.2024

Auf Österreichs erster Tagung zu „einfacher und leichter Sprache“ an der Pädagogischen Hochschule Salzburg zeigen Experten, wie Texte für Menschen mit Lese- und Schreibschwächen verständlich abgefasst werden. Mehr als eine Million ist betroffen, der ORF bietet seit zwei Jahren bereits täglich Nachrichten in einfacher Sprache.

Zwei mental Beeinträchtigte prüfen

Leichte Sprache unterliege strengen Vorgaben, so Windischbauer: „Es geht um sehr kurze Sätze, wenig Verneinungen. Jeder Text muss von mindestens zwei Menschen mit mentaler Beeinträchtigung geprüft werden.“ Viele Schulbücher seien zu schwierig verfasst für die meisten Schüler.“

Schulbücher sollen verständlicher werden

Wie man in einfacher Sprache formuliert, das wird in eigenen Workshops gezeigt. Damit Behördenschreiben oder Schulbuchtexte leichter verständlich werden. Organisatorin Windischbauer erklärt Einfache Sprache auch im Unterricht. Die Professorin für Deutsch und Geschichte hat kürzlich ihr erstes Schulbuch für diesen Fachbereich veröffentlicht. Ab Herbst kommt das Lehrbuch für Geschichte an österreichischen Schulen zum Einsatz.

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Leichte Sprache im Museum, im Unterricht und für Formulare

Der Standard vom 18.04.2024

Immer öfter wird darauf geachtet, dass Texte für alle verständlich sind. Auch in Salzburg ist diese Form der Sprache auf dem Vormarsch.

In Salzburg tut sich was in Sachen Inklusion. Zumindest sprachlich. Denn immer mehr Einrichtungen setzten auf Leichte oder Einfache Sprache. Diese Form der Ausdrucksweise soll Menschen das Verstehen von Texten erleichtern. In Salzburg wird sie daher bereits in Museen eingesetzt, soll künftig auch in Formularen des Landes zum Einsatz kommen und wird im Schulunterricht zum Bildungsziel.


Künstliche Intelligenz an Schulen teuer

Salzburg Heute vom 18.04.2024

Künstliche Intelligenz stellt den Schulalltag zunehmend auf den Kopf. Eine Hausübung schreibt die KI auf Knopfdruck und ist damit schnell erledigt. Lehrerinnen und Lehrer müssen auf diese Tricks reagieren.

Die Pädagogische Hochschule bietet daher Fortbildungsangebote an und vermittelt dabei auch, wie man KI sinnvoll in den Unterricht integrieren kann.

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ORF-Online vom 18.04.2024

100 Schulen beteiligten sich bisher österreichweit als Pilotschulen beim Unterrichtsschwerpunkt Künstliche Intelligenz (KI), sieben davon in Salzburg. gibt es dort, wo man sich zwar beworben hat, aber nicht als KI-Pilotschule ausgewählt wurde.

Die KI-Pilotschulen erhalten spezielle Lernsoftware, die sie mit Unterstützung von Hochschulen testen und bewerten. 250.000 Euro kommen dafür vom Bildungsministerium. Auch andere Schulen wären daran interessiert, künstliche Intelligenz im Unterricht zu nutzen.
Denn von ihnen erwartet die Gesellschaft trotzdem, dass sie in ihrem Unterricht mit Künstlicher Intelligenz arbeiten und damit auch umgehen können. Doch dabei stehen sie vor großen Hürden wie Datenschutz und Finanzierung.

Datenschutz-Plattformen kostenpflichtig

Das Datenschutzproblem mit den Programmen stellt sie vor große Hürden. Deutschlehrerin Barbara Hofbauer von der HAK Neumarkt (Flachgau) sagt: „Die KI-Server sind nicht in Europa, sondern überwiegend in den USA. Deshalb gibt es Plattformen für Schulen, die konform sind mit dem Datenschutz. Der Haken ist, dass die kostenpflichtig sind.“

KI als Lernunterstützung

Die Kosten werden nur für KI-Pilotschulen übernommen. Auch beim Lernen zu Hause könnte Künstliche Intelligenz hilfreich sein – nämlich dahingehend, soziale Ungleichheiten abzufedern – so Hofbauer: „Wenn man der Jugend beibringen kann, wie sie die KI als Unterstützung nutzen können, ist sie ein wichtiges Element. Es können auch Kinder aus bildungsfernen Schichten etwas dazulernen.“ Zum Beispiel, wenn es ums Vokabel- oder Grammatiklernen geht.

Bleibt die Nutzung sicherer KI-Programme nur wenigen Schulen vorbehalten, bestehe laut Hofbauer die Gefahr, dass viele andere bei dieser Entwicklung abgehängt werden.

Wenige nutzen Fortbildungsprogramme

9.000 Lehrkräfte unterrichten im Bundesland. 920 aktive und angehende Lehrerinnen und Lehrer haben sich seit März vergangenen Jahres an der Pädagogischen Hochschule zu Künstlicher Intelligenz weitergebildet.

Seit einem Jahr bietet die Pädagogische Hochschule Salzburg Fortbildung für KI an. Aber nur zehn Prozent der Lehrpersonen haben das Angebot bis jetzt genutzt. Dass Künstliche Intelligenz längst in die Klassenzimmer des Landes Einzug gehalten hat, ist den Lehrkräften durchaus bewusst. Auch, dass es ein schmaler Grat ist zwischen konstruktivem Nutzen im Unterricht und Betrug.

KI-Verbot keine Lösung

Allerdings ist Verbot kein Weg – und manche finden bereits Gefallen daran, den Spieß umzudrehen. Ob etwa Kafka gelesen wurde oder nicht, lässt sich auch dadurch überprüfen, wie gut die Schüler der bildgenerierenden KI eine bestimmte Szene schildern können.


 

Neue Lehrgänge sollen Fachkräftemangel in Salzburgs Kindergärten mindern

Salzburg24 vom 18.04.2024

Pädagogische Hochschule öffnet Ausbildung für Quereinsteiger
Um dem Fachkräftemangel im Bereich der Elementarpädagogik zu begegnen, gibt es in Salzburg künftig zwei neue Lehrgänge. Die Absolvent:innen dieser sollen auch berechtigt sein, Kindergarten- oder Krabbelgruppen zu leiten.

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Kindergärten: Angebot für Quereinsteiger

Salzburger Nachrichten vom 18.04.2024

Zwei Lehrgänge an der Pädagogischen Hochschule sollen helfen, den Fachkräftemangel in Kindergärten und Krabbelstuben zu lindern und zum Einstieg in den Beruf motivieren.

Der Personalmangel in der Elementarpädagogik macht auch Salzburg zu schaffen. Bis zum Jahr 2030 fehlen im Bundesland in den Kindergärten und Krabbelstuben 1100 bis 1600 Fachkräfte. Österreichweit werden in den Betreuungseinrichtungen in den nächsten sechs Jahren bis zu 20.200 zusätzliche …

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Kindergarten-Pädagogik: Offensive für Quereinsteiger

Salzburg-ORF Online vom 17.04.2024

Ab kommendem Wintersemester gibt es an der Pädagogischen Hochschule einen neuen Lehrgang für Quereinsteigerinnen. Man will mehr Personal für Elementarpädagogik in Kindergärten finden. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelor-Studium – egal in welchem Fachgebiet.

1.100 bis 1.600 zusätzliche Fachkräfte wird es in den Kindergärten von Stadt und Land bis 2030 brauchen. Es seien der Betreuungsschlüssel – bezüglich Anzahl von Kindern pro Gruppe – und andererseits die Qualität stark gestiegen, heißt es. Anderseits gebe es einen großen Anstieg bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren, sagt die ressortzuständige Vize-Regierungschefin Marlene Svazek (FPÖ).

Zwei neue Lehrgänge

Bei der Personalsuche hofft man nun auf viele Quereinsteigerinnen. Männer seien auch willkommen. Diese würden sich aber nur in seltenen Fällen für dieses Berufsfeld interessieren, heißt es aus der Fachwelt. Man will sie mit zwei neuen Lehrgängen an der Pädagogischen Hochschule ansprechen. Der erste startet im Herbst und richtet sich an Absolventinnen von Bachelorstudien. Der zweite Lehrgang dauert nur ein Jahr und richtet sich an Frauen und Männer mit einem abgeschlossenen Studium der Pädagogik. Er folgt dann im Sommersemester 2025.

Mit Pädagogikstudium nur ein zusätzliches Jahr

Beide Lehrgänge berechtigen zur Führung von Gruppen in Kindergärten, sagt Svazek: „Sie können dann de facto alles übernehmen. Das Berufsfeld der Elementarpädagogik ist mittlerweile sehr breit. Es steht und fällt alles mit mehr Personal, das wir dringend brauchen.“

Die Frist zur Anmeldung für den Quereinsteiger-Lehrgang endet am 20. Mai. Ressortchefin Marlene Svazek und Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) arbeiten bei dieser Ausbildung ressortübergreifend zusammen. Gutschi sagt, bei den Quereinsteigern als Pädagogen an Schulen habe man nur gute Erfahrungen gemacht.

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PH Salzburg diskutiert über „Leichte Sprache“ im Unterricht

Salzburg24 Online vom 10.04.2024

85.000 Salzburgerinnen und Salzburger können nicht oder unzureichend sinnerfassend lesen. Die Leichte und Einfache Sprache soll diese Barrieren aus dem Weg schaffen. Während es in vielen Bereichen bereits entsprechende Angebote gibt, wird der Ruf in der Schule immer größer. Auf einer Tagung in Salzburg soll nun darüber diskutiert werden, wie Leichte Sprache in den Unterricht integriert werden kann.

https://www.salzburg24.at/news/salzburg/ph-salzburg-diskutiert-ueber-leichte-sprache-im-unterricht-15654227

 


Elementarpädagogik: Den Jüngsten professionell durch Krisenzeiten helfen

Die Presse vom 16.03.2024

Kindergartenpädagogen sind heute auch damit konfrontiert, mit psychisch erkrankten Eltern und deren Kindern gut und professionell zusammenzuarbeiten. Manche Fortbildungen gehen auf dieses Thema ein.Zum Beitrag: die Presse

 


Kein soziales Netz

Bürgeranwalt vom 16.03.2024 

Zum Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=hNUHOa7m2ck

 


Inklusion-Fachtagung war ein Erfolg

Stadtnachrichten vom 14.03.2024 


Emotionale Diskussion mit Bürgermeister-Kandidat:innen

Salzburg 24 vom 26.02.2024 

Vor der Wahl in zwei Wochen haben heute rund 350 Schülerinnen und Schüler mit den Spitzenkandidat:innen für das Bürgermeisteramt in der Landeshauptstadt diskutiert. Wie wichtig es für die Jungen ist, ihre Stimmen abzugeben, welche Themen sie beschäftigen und was sie sich von einem Bürgermeister oder einer Bürgermeisterin wünschen, erfahrt ihr hier.

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Dauerhaft ein gutes Angebot schaffen

Journal Bildung der Salzburger Nachrichten 10.02.2024

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

EP-Tagung: Hilfe bei psychischen Krisen

ORF Salzburg 09.02.2024

Um Beschäftigten in der Elementarpädagogik zu helfen, psychische Krisen in Familien zu erkennen und betroffenen Kindern wirksam zu helfen, veranstaltet die Pädagogische Hochschule Salzburg Anfang März eine Fachtagung für alle Berufsgruppen der Elementarpädagogik. Die Experten wollen aber auch dem Personal Hilfestellung geben.

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Die Verordnung ist ein waghalsiges Experiment

Salzburger Nachrichten 20.01.2024

Hochschulprofessorin Evelyn Kobler kritisiert scharf, dass in Kindergärten notfalls Zusatzkräfte wie Fachkräfte eingesetzt werden können.

SALZBURG. Evelyn Kobler leitet den Fachbereich und das Bachelorstudium Elementarpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg. Die SN sprachen mit ihr über die von der Landesregierung zulasten der Betreuungsqualität abgeänderte Kinderbildungsund -betreuungsverordnung. Seit 1. Jänner 2024 können im Fall von Personalnot Zusatzkräfte für die Dauer eines ganzen Kinderbetreuungsjahres als pädagogische und gruppenführende Fachkräfte eingesetzt werden und sogar Kindergärten leiten – mit der Option, diese Notlösung auf drei Jahre zu verlängern.

SN: Was halten Sie von dieser Verordnung?

Evelyn Kobler: Es ist höchst besorgniserregend, dass man in Salzburg versucht, mit der Ausdehnung einer Notlösung von vorgestern die Probleme im Heute zu lösen. Ich frage mich, was damit für das Morgen erzielt werden soll. In der ursprünglichen

Verordnung war vorgesehen, dass Zusatzkräfte maximal sechs Wochen einspringen, 2019 wurde auf drei Monate verlängert. Nun sind wir bei einem Kinderbetreuungsjahr mit der Option, auf drei Jahre zu verlängern. Mein Telefon ist heiß gelaufen. Studierende, Absolventinnen und Absolventen und Personen, die in der Praxis stehen, sind betroffen und verzweifelt. Die Ausdehnung einer Notlösung ist keine Wertschätzung, weder jenen gegenüber, die sich umfassend qualifizieren, noch gegenüber den Kindern, den Familien und den Trägern. Diese Verordnung bringt statt Entspannung sehr viel Anspannung ins Feld. Vor dem besten der anzunehmenden Hintergründe, dass diese politische Entscheidung aus einer verzweifelten Notlage heraus – die übrigens selbst zu verantworten ist – entstand, kann es sich nur um ein wenig durchdachtes, waghalsiges Experiment handeln, das in dieser Form nur scheitern kann.

SN: Welche Auswirkungen befürchten Sie?

Es geht um die fachlich-pädagogischen Auswirkungen. Es wird beim Personal zu Stresssituationen kommen. Es macht einen Unterschied, ob ich mir sechs Wochen lang einen Verantwortungsbereich zumute, der mich eigentlich überfordert, oder ob ich das 52 Wochen oder gar drei Jahre lang mache. Aus der Forschung wissen wir, dass Interventionen von kurzer Dauer – wie die in der Neuverordnung vorgesehenen vier Einheiten zur Weiterqualifizierung der Zusatzkräfte – kaum Effekte zeigen. In stressigen Situationen wird kurzfristig Erlerntes zuerst über Bord geworfen.

SN: Gilt Ihre Sorge auch den Zusatzkräften?

Ja. Ich bin seit Jahren in die Qualifizierung der Zusatzkräfte involviert. Ich schätze die – überwiegend – Frauen und Männer, die sich im zweiten oder dritten Bildungsweg dazu entscheiden, mit und für Kinder zu wirken, ungemein. In den Seminaren erlebe ich sie als extrem wissbegierig. Mit dieser Sonderregelung stehen sie aber einem Verantwortungsspektrum gegenüber, dem sie mehrheitlich nicht gewachsen sein können, weil die entsprechende Ausbildung fehlt.

SN: Wofür muss das Personal heutzutage gerüstet sein?

Die Arbeit mit jungen Kindern kann ungemein freudvoll und sinnstiftend sein, sie hat aber in der Praxis eine große Komplexität erreicht. Wir spüren in den Familien eine große Bandbreite von Wertehaltungen, das betrifft zum Beispiel Themen wie Essen und Gesundheit. Wir haben Kinder aus armutsgefährdeten Familien, wir haben Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf und wir haben viele Kinder, die nicht Deutsch als Erstsprache haben.

Der Anteil von Kindern aus zerrütteten Familien steigt an. Wir wissen, dass für Kinder aus prekären Verhältnissen der Vormittag im Kindergarten die eine rettende Insel sein kann. Die Pädagoginnen müssen sehr gut ausgebildet sein, damit dieser wertvolle Dienst an der Gesellschaft qualitativ hochwertig geleistet werden kann.

SN: Als Rechtfertigung dient der Politik die Gefahr von Gruppenschließungen aufgrund des Personalmangels.

Wenn 200 Personen am Flughafen stehen, die auf einen Businessflug angewiesen sind, und es steht keine Pilotin oder kein Pilot zur Verfügung – fliegt dann die Stewardess oder der Steward die Maschine? Das ist undenkbar. Genauso undenkbar ist es, dass im Fall eines Aufschreis der Piloten die Stewardessen madiggemacht werden. Diese Maßnahme der Deprofessionalisierung geht in die völlig verkehrte Richtung. Und sie kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo bundesweit versucht wird, mit vielfältigen Qualifizierungsoffensiven den Fachkräftemangel aufzufangen.

SN: Sollten also bei fehlendem Personal Gruppen schließen?

Die drohende Schließung kann kein Argument sein. Statt übereilt den leichtesten Weg zu gehen, gilt es, bessere vorübergehende Lösungen zu suchen. Man könnte etwa einen Pool mit Fachkräften einrichten, die als Springerinnen aushelfen. Leider wurde es verpasst, langfristige und differenzierte Lösungen zu schaffen. Jetzt brennt der Hut. Es ist höchste Zeit, das System an der Basis neu zu denken, an die Herausforderungen der Jetztzeit anzupassen und endlich lang anhaltende Lösungen zu entwickeln. Jede Krise ist auch eine große Chance.

SN: Hätten Sie das Sagen, was würden Sie als Erstes veranlassen?

Ich würde diese Verordnung sofort zurücknehmen. Ich würde mit den Ausbildungsträgern eine breite Qualifizierungsoffensive starten und finanzieren. Ich würde ein Expertengremium einsetzen, um einen landesspezifischen, nachhaltigen, zukunftsträchtigen Entwicklungsplan für die Elementarpädagogik zu erarbeiten – basierend auf den Ergebnissen des TSI-Projektes zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Personal in der Elementarpädagogik. In diesem

Projekt arbeitet das Bildungsministerium seit zwei Jahren gemeinsam mit nationalen Stakeholdern und mit der Unterstützung des Kinderhilfswerks Unicef und der Europäischen Kommission an einer Steigerung der Qualität in der Elementarpädagogik. Die Ergebnisse sollen heuer veröffentlicht werden. Danach ist entscheidend, dass die Politik an den richtigen Stellschrauben dreht.

SN: Österreich und die Slowakei sind bei der Akademisierung der Ausbildung Schlusslicht in Europa. Muss die Ausbildung der Fachkräfte trotz des Personalmangels auf Hochschulniveau gehoben werden?

Ich befürworte eine Akademisierung des Bereichs sehr. Aber zu Zeiten, wo wir so viel Personal brauchen, ist es gut, viele Qualifizierungsebenen zu installieren. Es braucht eine Offensive, um durch verschiedene Möglichkeiten des Quereinstiegs eine große Zielgruppe anzusprechen. Wir haben Ressourcen, die wir nicht nutzen. In Dänemark sind ein Drittel der Institutionen Waldund Outdoorkindergärten, dementsprechend arbeiten dort auch mehr männliche Pädagogen.

80 Prozent der BAfEPAbsolventinnen und -Absolventen gehen in den Beruf, viele bleiben aber nicht langfristig. Was muss sich ändern?

SN:

Es gibt dazu internationale Studien. Wenn der Berufseinstieg und das erste Dienstjahr begleitet werden und Neueinsteigerinnen über das erste Jahr hinaus durch Coaching unterstützt werden, dann bleiben die Leute auch. Der Einstieg darf kein Sprung ins kalte Wasser sein. In den Einrichtungen gehören multiprofessionelle Teams installiert.

SN: Plädieren Sie für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr?

Ja, weil sprachliche Fähigkeiten das Fundament für den Bildungserfolg in der Volksschule sind.

SN:

Sollte die Verantwortung für Elementarpädagogik von den Ländern zum Bund wandern?

Die Bund-Länder-Zerklüftung ist eine Reformbremse. Ich bin nur dann für eine Bündelung der Kompetenzen beim Bund, wenn als Maßstab die höchstmögliche Qualität angelegt wird.


Nahost-Konflikt: Seminare für Schulen

ORF.Salzburg 12.12.2023

Das Interesse von Lehrerinnen und Lehrern an einer Fortbildung zum Nahost Konflikt ist groß. Das meldet das Bildungsressort. Die kostenlose Online-Seminarreihe der Pädagogischen Hochschule war an allen Terminen komplett ausgebucht. Nun wird auf die große Nachfrage reagiert- weitere Seminare sind in Planung.

Die Geschichte des Nahost-Konflikts, moderner Antisemitismus und wie man darüber mit Kindern sprechen soll: Die Seminarreihe dazu hat großen Anklang gefunden. Jeweils rund 90 Pädagoginnen und Pädagogen verschiedenster Schularten und Schulstufen haben an einem der vier Online-Termine teilgenommen, um sich weiterzubilden. Der Bedarf ist groß – weitere Seminare sind deshalb auch befreits für kommendes Jahr in Planung.

Nahost-Konflikt sorgt für Diskussionen in Klassenzimmern

Der Krieg sorgt für Verunsicherung und vor allem bei Jugendlichen durch soziale Medien für sehr gegensätzliche Ansichten. Darüber reden, Emotionen ausdrücken und Fragen klären ist die Devise: das wird auch bei den Workshops des Friedensbüros gemacht. Insgesamt 180 werden es heuer an Salzburgs Schulen noch werden.
Um aufkeimendem Antisemitismus entgegenzuwirken, wird auch daran gearbeitet verstärkt Ausflüge zu Gedenkstätten der Opfer des Nationalsozialismus zu organisieren – neben Mauthausen auch in Gusen, heißt es aus dem Bildungsressort des Landes.

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Pisa-Studie im Detail: So haben Österreichs Schulen abgeschnitten

ServusTV 06.12.2023

Vizerektor Matteo Carmignola der Pädagogischen Hochschule Salzburg war am 6. Dezember zum Thema „Pisa-Studie im Detail: So haben Österreichs Schulen abgeschnitten“ zu Gast bei Servus um 2. Das Gespräch ist von mit dem Timecode von 2:39 bis 9:12 nachzuhören.


Vorträge für Lehrer über Nahen Osten

Stadt Nachrichten  30.11.2023

Salzburg Süd. Die Pädagogische Hochschule hat für Lehrpersonen eine Online-Vortragsreihe gestartet. Sie umfasst Vorträge von renommierten Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, die den Nah-Ost-Konflikt durchleuchten. So sollen Lehrkräfte für den eigenen Unterricht informiert werden. Laut der PH Salzburg ist die Reihe bereits gut gebucht, weitere Interessenten kommen laufend hinzu. Aktuellist eine Teilnahme  am Vortrag „Mit Kindern und Jugendlichen über den Nah OstKonflikt sprechen“ von Dr. Barbara Juen für Lehrpersonen aus allen Schulstufen möglich. Für die Veranstaltung, die am 4.Dezember, von 17.00 bis 18.30 Uhr  stattfindet, wird um Anmeldung per E-Mail: fortbildung@phsalzburg.at gebeten.


Umgang mit Kontroversen im Unterricht: „We agree to disagree“

Die Presse  28.11.2023

Dass auch Schüler in weltpolitischen Konflikten Partei ergreifen, ist eine Herausforderung nicht nur für das Fach Politische Bildung, sondern für die Lehrerfortbildung allgemein.

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Auch schwierige Dinge besprechen können

Die Presse  25.11.2023


Hohe Nachfrage nach Hochschullehrgang

Stadt Nachrichten  23.11.2023

Ganze 57 Elementarpädagoginnen sind am 17. November in den Hochschullehrgang Frühe Sprachliche Förderung gestartet. Die berufsbegleitende Ausbildung ist vor mehreren Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg entstanden.
Teilnehmende lernen in zwei Semestern, Kindergartenkinder mit sprachlichen Schwierigkeiten richtig zu begleiten. Außerdem bietet die PädagogischeHochschule Salzburg in diesem Studienjahr zum ersten Mal den Studiengang Inklusive Elementarpädagogik an. Nach vier Semestern können Absolvierende als inklusive Elementarpädagogen tätig werden und betroffene Kinder fördern.


Krieg überfordert Lehrer: Infoabende als Hilfe

Kronen Zeitung  22.11.2023

Unter Schülern kursieren radikale Videos und Gerüchte über den Nahostkonflikt. Eine Historikerin der Pädagogischen Hochschule Salzburg organisierte daher eine neue Veranstaltungsreihe für die Lehrkräfte

Es sind Gerüchte wie diese, die in Salzburger Schulen umgehen: „Die Hamas, das sind die Palästinser. Die sehnen sich nach Befreiung.“ Oder: „Was die Hamas in Israel tut, das machen die Juden mit den Palästinensern.“ „Der Antisemitismus lebt derzeit stark auf. Viele Lehrer fühlen sich überfordert, wie sie mit dem Nahostkonflikt umgehen sollen“, sagt Adelheid Schreilechner.

Gleich 90 Teilnehmende am ersten Abend
Die Historikerin der Pädagogischen Hochschule Salzburg (PH) hat aus dem aktuellen Anlass eine Infoabend-Reihe für Lehrer organisiert. Wie groß der Unterstützungsbedarf ist, zeigte sich Montagabend. Da nahmen an der ersten Online-Veranstaltung gleich 90 Lehrkräfte aller Schultypen aus allen Bezirken.

Sogar Lehrer aus Wien, Vorarlberg und der Steiermark rüsteten sich mit geschichtlichem Wissen über den Nahostkonflikt für die Schule. „Die Stimmung in den Schulen ist laut den Lehrern nicht aufgeheizt. Aber die Schüler stellen Fragen. Dafür ist die Schule ja auch da“, sagt Schreilechner.

Fragen stellen – zuhause oft nicht möglich
In vielen Elternhäusern sei man klar positioniert, entweder für Israel oder für die Palästinenser. Nur in der Schule könnten diese Kinder Fragen zum Krieg stellen, die zuhause nicht möglich wären, so Schreilechner.

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Salzburger Wissenstage

Salzburger Nachrichten 17.11.2023

Am Freitag, 17. und am Samstag, 18. November fanden die Salzburger Wissenstage statt. Die PH Salzburg war durch Prof.in Nussbaumer mit drei Workshops mit dem Titel „Etiketten-Checker“ vertreten, die mit Schüler*innen gehalten wurden und auch am Samstag, am Publikumstag, mit dem Stand „Lust auf klimatarisch? Wie gelingt klimafreundlicher Genuss?“ präsent. Das Interesse war an beiden Tagen sehr groß, wie die Salzburger Nachrichten am 17.11.2023 berichten:

 

 

 

 

 

 


Wie Salzburgs Hochschulen mit KI umgehen

Salzburger Nachrichten – Journal Hochschule 10.11.2023

Die künstliche Intelligenz (KI) dringt derzeit in alle Lebens- und Arbeitsbereiche vor. Was das für die Salzburger Hochschulen bedeutet, wie sie KI nutzen, aber auch reglementieren wollen und wie sie vor allem die nächste Generation von Studierenden auf die KI vorbereiten, erklären die Rektoren und Vizerektoren von Paris Lodron Universität Salzburg, Fachhochschule Salzburg, Pädagogischer Hochschule Salzburg und Paracelsus Medizinischer Privatuniversität im SN-Interview.

 

 

 

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Ausbildung zur Sprachförderkraft boomt

ORF. Salzburg Online 10.11.2023

Immer mehr Elementarpädagoginnen in Salzburg machen eine Zusatzausbildung zur Sprachförderkraft. Die Nachfrage ist heuer so groß wie nie zuvor. In einer Woche startet der berufsbegleitende Lehrgang an der Pädagogischen Hochschule in Kooperation mit dem Land Salzburg.

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Die PH-Salzburg stellt sich vor

Kronenzeitung Beilage „Karriere Salzburg“ 29.10.2023

2023-10-29_Beilage_Seite_4

2023-10-29_Beilage_Seite_5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Klug zu sein reicht nicht aus

DiePresse 22.10.2023

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Nahost-Konflikt immer öfter am Stundenplan

ORF Salzburg 24.10.2023

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Wo die Schulwege große Gefahr bergen

Salzburger Stadtnachrichten  19.10.2023


Spielplatzeröffnung vor der Praxisvolksschule der PH Salzburg

Salzburg24.at  25.09.2023

Der große, öffentliche Spielplatz vor der Tür der Praxisvolkschule der Pädagogischen Hochschule im Salzburg-Nonntal an der Akademiestraße wurde am Donnerstag offiziell eröffnet. Damit setzt die Stadt Salzburg den Schlussakt unter das von ihr einst angeschobene Großprojekt Unipark-Nonntal mit Investitionen von über 100 Millionen Euro.

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„Digitale Grundbildung“ in Schulen

 Salzburg heute vom 14.09.2023

Notengebung in der Volksschule

ServusTV  12.09.2023

Rektorin Daniela Martinek zu Gast bei Servus um 2 zum Thema „Notengebung in der Volksschule“

Quereinsteiger bei ServusTV 

ServusTV  12.09.2023

31 wagten Quereinstieg – Polizistin wurde Lehrerin

Salzburger Nachrichten  07.9.2023

Warum Regina Rausch auch in diesem Schuljahr wieder als Lehrerin in der Klasse stehen wird. Und warum eine Polizistin das Wachzimmer gegen das Klassenzimmer tauscht.

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Salzburg Heute zu Quereinsteigern

Salzburg Heute  04.09.2023

Wie gelingt der gute Start ins neue Schuljahr?

Die Presse  22.08.2023

Mit dieser Woche begannen im Osten Österreichs die Sommerschulen. Was Pädagogen für einen guten Start in das Schuljahr raten.

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Hochbegabt und tief enttäuscht

Tiroler Tageszeitung  09.07.2023

In Österreich werden schwache Schüler gefördert. Die mit einer besonders hohen Begabung hingegen kaum. Über ein System, das seine Besten vergisst.

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Erfolgsbilanz für Projekt „Jedes Kind stärken“

Salzburg Heute  27.06.2023

„Individuelle Zugänge zum Lernen finden“

Salzburger Stadtnachrichten  22.06.2023

 

 


 

Praxismittelschule Salzburg:

”Wie ein Buddy-Projekt Schülerinnen und Schüler zusammenbringt”

Salzburger Stadtnachrichten ONLINE 20.06.2023

 

Zum Beitrag: https://www.sn.at/salzburg/chronik/video-praxismittelschule-salzburg-wie-ein-buddy-projekt-schuelerinnen-und-schueler-zusammenbringt-140675725

 


 

Buddy-Zertifikatsverleihung an der Praxismittelschule der PH Salzburg

Salzburg Heute 13.06.2023

 

Zum Beitrag: https://tvthek.orf.at/profile/Salzburg-heute/70019/Salzburg-heute/14182504/Fuenf-Jahre-Buddy/15411182


 

Wenn Mitschüler:innen zum Lern-Buddy werden

Salzburg24  13.06.2023

An der Praxismittelschule der PH in Salzburg-Herrnau wurden am Dienstagvormittag besondere Zertifikate an elf Schüler:innen verliehen: Sie haben ihre Buddy-Zertifizierung bekommen und sind somit als Lernhilfe sowie als Ansprechpersonen für ihre Mitschüler:innen qualifiziert. SALZBURG24 war vor Ort.

https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/buddy-projekt-bietet-chancengleichheit-in-der-schule-fuer-jugendliche-140359888


 

Ohne Master kaum Perspektive

Salzburger Nachrichten 06.05.2023


Was nicht angeboren ist, kann geweckt werden

Die Presse – ONLINE 17.04.2023

 

Silke Rogl erforscht, wie die Lehrenden Begabungen wahrnehmen. Welche Eigenschaften sie mit begabten Schülerinnen und Schülern verbinden, hat Einfluss auf die Qualität ihres Unterrichts.

„Mein Sohn hat einfach keine Begabung für Zahlen, ich selbst war auch in Mathematik absolut schlecht, da kann man nichts ändern.“ So oder ähnlich sprechen Mütter oder Väter oft bei mathematischen Misserfolgen ihrer Kinder. Es klingt fast nach Schuldgefühlen, als ob man selbst dem Nachwuchs seine Probleme vererbt hätte. Solche Aussagen hat Silke Rogl noch aus ihrer Zeit als Lehrerin im Ohr, auch wenn sie damals nicht Mathematik, sondern andere Fächer unterrichtete. Heute beschäftigt sie sich mit sogenannten Begabungsüberzeugungen am Österreichischen Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung der Pädagogischen Hochschule Salzburg.

Nicht nur bei Eltern, sondern auch bei Lehrpersonen trifft man vereinzelt auf die Meinung, mathematische Begabung sei angeboren. Ein großer Teil der Mathematiklehrer dürfte dies jedoch anders sehen, wie Rogls Studien ergeben. „Die Faszination für mathematisches Problemlösen und Knobeln springt auf die Schüler über, und je mehr sie sich dafür interessieren, umso intensiver beschäftigen sie sich damit, fragen nach, lernen, trainieren und üben.“

Letztes Jahr veröffentlichte Rogl ein Buch zu Begabungsüberzeugungen, für das sie auf umfassender theoretischer Basis und nach einer Pilotstudie eine Erhebung unter knapp 200 Mathematik-Lehrpersonen der Sekundarstufe durchführte. Die Lehrerinnen und Lehrer, die daran teilnahmen, hatten dafür einen Selbstauskunftsbogen auszufüllen.

Freude am Tüfteln, an Zahlen

Mittels eines Schiebereglers (Stufen von eins bis 100) trugen sie ein, wie stark ihrer Meinung nach mathematisch Begabten fünf verschiedene Faktoren zuzuordnen sind: fachliche Fähigkeiten (hohes Modellierungs-, Abstraktions- und Problemlösungsvermögen), Passion und Leidenschaft (Faszination für Zahlen, Lust an komplexen Aufgaben, Freude am Tüfteln), Leistung und Ergebnis (Messbarkeit, Ergebnisse, Produkte mathematischer Begabung), Determiniertheit (angeborene Begabung) sowie internale Komponenten (Persönlichkeitseigenschaften).

Die Überzeugung überdenken

Die Antworten von 172 Befragten reichen zwar nicht aus, um von einer repräsentativen Studie zu sprechen. Klar nachweisbar ist jedoch, dass Begabungsüberzeugungen von Lehrpersonen mit Daten belegbar sind und dass sie den Unterricht beeinflussen. „Ich konnte die Hypothese und die Vermutung vieler Lehrerinnen und Lehrer bestätigen, dass bestimmte Begabungsüberzeugungen auch qualitativ hochwertigeren, aktivierenderen Unterricht bewirken“, sagt Rogl. Dies gilt laut den Ergebnissen speziell für die Faktoren „Fachliche Fähigkeiten“ sowie „Leidenschaft und Passion“. Sind Mathematiklehrer hingegen von einer determinierten – also einer angeborenen, vorbestimmten oder genetisch bedingten – Begabung überzeugt, werden im Unterricht weniger kognitiv herausfordernde Aufgabenstellungen angeboten.

Rogl leitet aus ihrer Studie auch Empfehlungen für die professionelle Lehrerbildung ab. Dazu gehöre, sich als Lehramt-Studierende mit der persönlichen Überzeugung reflektiert auseinanderzusetzen, aber auch jene des eigenen Lehrerbildners zu erleben. „Wir wissen aus der Überzeugungsforschung, dass modellhaftes Lernen am meisten bringt, um eigene Überzeugungen zu ändern.“
Das Buch zur Studie erschien 2022 im Waxmann-Verlag: „Begabungsüberzeugungen und ihr Einfluss auf kognitiv herausfordernden Unterricht“.

Autorin Erika Pichler

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Lehrer mit ausgezeichnetem Plan

OÖ Nachrichten 28.03.2023


Wie spricht man mit Kindern übers Anderssein?

BRAUNAUER WARTE VOM 16.03.2023


 

Salzburger Lehrbeispiel für den sensiblen Unterricht

SALZBURGER STADTNACHRICHTEN VOM 02. MÄRZ 2023

Student der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig entwickelte anlässlich des „Tags der seltenen Erkrankungen“ ein Lehrbeispiel für den Volksschulunterricht. Eine internationale Expertenjury hat das Projekt jetzt ausgezeichnet.

Manuel Preishuber, der selbst schon an der Volksschule in Höhnhart im benachbarten Oberösterreich unterrichtet, hat sich in seinem Masterstudium an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig in der Akademiestraße kein leichtes Thema ausgesucht: „Umgang mit seltenen Erkrankungen in der Schule“, hieß das Online-Seminar von Hochschulprofessorin Nicola Sommer. „Lehrer und Lehrerinnen sollen damit vorbereitet sein, mit diesem Thema im Unterricht umgehen zu können.“

Ein Teil des Seminars ist ein Projekt mit der österreichischen Allianz für seltene Erkrankungen, Pro Rare Austria, bei dem Ideen für Unterrichtsvorlagen und für die Praxis erstellt werden. Preishuber hat eine solche Vorlage erstellt, mit der Volksschüler auf feinfühlige Art für dieses Thema sensibilisiert werden. Und jetzt hat sogar eine internationale Expertenjury die Unterrichtsplanung als Siegerprojekt gekürt und zum „Tag der seltenen Erkrankungen“ am 28. Februar veröffentlicht. „Damit habe ich absolut nicht gerechnet“, gesteht Preishuber.

Seine Idee basiert auf einer Geschichte mit dem Löwenjungen „Merlin“, der nicht so aussieht wie andere Raubkatzen, und inkludiert das Buch „Merlin, die kleine Katze“ von Sonia Goerger und Elodie Garcia sowie Beispiele für Gruppenaktivitäten. Seine Vorlage für den Unterricht kann so nun in jedem Klassenzimmer auf der ganzen Welt leicht umgesetzt werden.

 


Sein Unterrichtsplan überzeugt europaweit

SALZBURGER NACHRICHTEN VOM 27. FEBRUAR 2023

IN SALZBURG HAT MANUEL PREISHUBER EINEN VORSCHLAG ERARBEITET, WIE MAN SELTENE ERKRANKUNGEN IN DER VOLKSSCHULE THEMATISIEREN KANN.

Wie kann man Volksschüler für den Umgang mit Klassenkameraden sensibilisieren, die von einer seltenen Krankheit betroffen sind? Mit dieser Frage setzen sich Manuel Preishuber und seine Studienkolleginnen und -kollegen an der Pädagogischen Hochschule Salzburg auseinander. Sein Abschlussprojekt – eine Vorlage für den Unterricht von Sieben- bis Achtjährigen – hat nun eine internationale Expertenjury überzeugt. Das Ergebnis: Der Unterrichtsplan des 24-jährigen Masterstudenten wurde in einem von Pro Rare international ausgelobten Ideenwettbewerb zum Siegerprojekt gekürt. Die Unterrichtsvorlage ist nun im Vorfeld des Tags der seltenen Erkrankungen am 28. Februar von Rare Diseases Europe als Toolkit für die Schule online auf Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch zum Download bereitgestellt. Somit kann der Vorschlag aus Salzburg international als Unterrichtsmaterial eingesetzt werden.

Überzeugt hat Manuel Preishuber die internationale Jury einerseits mit dem Inhalt seines Unterrichtsplans, andererseits aber auch mit der simplen Durchführbarkeit „ohne stundenlange Vorbereitungen“, wie der Masterstudent selbst betont. Sein Vorschlag sieht vor, dass die Kinder ihren Finger in Farbe oder ein Stempelkissen tauchen und ihn dann auf ein Blatt Papier drücken. Der Vergleich soll zeigen, dass jeder Fingerabdruck einzigartig ist. Danach geht es in einer von Sonia Goerger und Élodie Garcia verfassten Geschichte um die Reise einer kleinen Raubkatze Merlin, die so gar nicht aussieht wie ihre Artgenossen. Die Kinder werden dann gebeten, auf Papierstreifen in Gelb oder Orange aufzuschreiben, wie sie versuchen würden, der kleinen Raubkatze auf ihrer Reise zu jemandem, der aussieht wie sie, zu helfen. Am Ende wird aus all diesen Vorschlägen eine Sonne gebastelt. Sie soll die Kinder daran erinnern, wie man jemandem mit einer chronischen Krankheit ein Freund sein kann.

„Ich bin so beeindruckt von Manuels herzerwärmendem Unterrichtsplan, der Kinder sanft zu einem besseren Verständnis seltener Krankheiten führt“, sagt Geoff Case vom „Rare Revolution Magazine“.

„Manuel hat es geschafft, in seinem Konzept auf die Themen Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten sensibel einzugehen, und hat dies mit tollen Beispielen wie Fingerabdrücken zu Beginn der

Einheit und einem gemeinsamen Resultat am Ende sehr umsichtig umgesetzt“, betont PH-Hochschulprofessorin Nicola Sommer, in deren Seminar das Projekt entstanden ist.

Manuel Preishuber, der neben seinem Masterstudium in Salzburg bereits an einer Volksschule in Höhnhart in Oberösterreich unterrichtet, war selbst überrascht von seinem Sieg. Seine Intention sei es gewesen, die Schüler aktiv in den Unterricht miteinzubinden, mit ihnen auf Augenhöhe zu diskutieren und ihnen einen Mehrwert mitzugeben. „Sei es etwas zum Nachdenken, etwas zum Selberumsetzen im Alltag oder auch die Fähigkeit, sich sachlich und vor der ganzen Klasse zu artikulieren.“

 


Sprachenwettbewerb: Junge Talente aus Salzburg gekürt

SALZBURGER NACHRICHTEN – ONLINE VOM 09. FEBRUAR 2023

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus dem Bundesland traten beim Landessprachenbewerb gegeneinander an. Nach Corona gibt es bei vielen Nachholbedarf.

Begriffe wie „Merci“ und „Ciao“ sowie braves Vokabellernen reichten am Donnerstag beim Landessprachenbewerb bei Weitem nicht aus. Nur die besten 200 Schülerinnen und Schüler aus 28 Schulen aus dem gesamten Bundesland Salzburg haben sich an der Pädagogischen Hochschule miteinander gemessen. Dabei ging es vor allem ums Sprechen – vom Präsentieren, Improvisieren in Rollenspielen bis zum Argumentieren in Kleingruppen. „Es ist eine spannende Erfahrung, ich sehe den Bewerb als Vorbereitung auf die Matura“, sagt etwa die 17-jährige Fatima vom BG Straßwalchen. Sprachen habe sie immer schon gerne gelernt. Nun könne sie sich mit Schülern aus anderen Schulen austauschen.

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RTS Fremdsprachenwettbewerb

RTS REGIONAL TV SALZBURG

 

Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch: Beim Landessprachenwettbewerb sind 200 Sprachtalente gegeneinander angetreten – RTS Regional TV Salzburg

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus 28 Schulen sind kürzlich beim Salzburger Landessprachenbewerb gegeneinander angetreten. Die jungen Sprachtalente konnten in Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch und auch in der Mehrsprachigkeit zeigen, was sie können. Wir haben den Abschluss des Bewerbes und die Ehrung der Sieger begleitet.

 


Traumjob Lehrerin?

SALZBURGER FENSTER NR1/2023

Zwei Studentinnen berichten über ihre Erfahrungen.

Die 19-jährige Verena Feichtenschlager studiert imersten Semester an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig und möchte Volksschullehrerin werden. Sie ist begeistert von der Vielseitigkeit des Lehramtsstudiums und freut sich darauf, in Zukunft verschiedene Fächer unterrichten zu können. Obwohl sie als Anfängerin gestartet ist, gefällt der Oberösterreicherin aktuell das Gitarrespielen ambesten.
Ausschlaggebend für die Studienwahl war in erster Linie die Arbeit mit Kindern. Außerdem war auch der abwechslungsreiche Alltag, der durch diesen Beruf einkehrt, ein verlockendes Kriterium für Verena. „Als Lehrerin kann ich meine Pläne und Vorstellungen grundsätzlich Tag für Tagselberplanen undausführen.“ Traumjob Lehrerin?
Nach Salzburgwolltesie,weilesvonihrem Zuhause aus die kürzest entfernte Hochschule ist,diediesenBeruf ausbildet. „Außerdem mag ich die Stadt einfach recht gern“, erzählt Verena. Die größten Herausforderungen für die Oberösterreicherin sind momentan die Vorlesungsprüfungen. Denn es sammelt sich ziemlich viel Stoff über das ganze Semester an. Zudem finden die Prüfungen amSemesterende relativ knapp beieinander statt. Trotzdemist Verena zuversichtlich:
„Ich denke, wenn man den Willen hat und einem die Arbeit mit Kindern und auch die Kreativität Spaßmacht, ist es in jedem Fall zu bewältigen. Die größte Voraussetzung ist wohl, sich darauf einzulassen.“


„Was kann ChatGPT?“.

Studiotalk von Servus TV vom 9. Februar

Der Vizerektor der PH Salzburg, Dr. Matteo Carmignola, war am 9. Februar als Bildungsexperte zu Gast im Studiotalk von
Servus TV um 2 .
Das Thema war „Was kann ChatGPT?“.
Das Interview mit Matteo Carmignola startet ab Minute 8:24:

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aahy9ahpkzmi2pzzqc28/


 

Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer

Salzburg heute vom 04.02.2023 um 19:00 Uhr

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Von „Null-Bock-Stimmung“ und „Hands-on-Mentalität“

Bezirksblätter Salzburg ONLINE 19.01.2023

Kürzlich fand an der HAK.HAS Neumarkt am Wallersee eine „Zukunftswerkstatt“ statt. Die Schüler und Lehrer nahmen sich dabei zwei Tage Zeit, um im Festsaal Neumarkt über die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nachzudenken.

Begonnen wurde mit einem Blick in die Vergangenheit. Alle empfanden die Zusammenarbeit und den gedanklichen Austausch zwischen Schülern und Lehrern als angenehm und inspirierend.
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  • Begonnen wurde mit einem Blick in die Vergangenheit. Alle empfanden die Zusammenarbeit und den gedanklichen Austausch zwischen Schülern und Lehrern als angenehm und inspirierend.
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NEUMARKT AM WALLERSEE, SALZBURG. Dabei fragten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer, welche Fähigkeiten und Kompetenzen Jugendliche brauchen, um später Herausforderungen in Leben, Studium und Beruf erfolgreich zu meistern. Davon sollten Überlegungen für die weitere Entwicklung der Schule abgeleitet werden.

Ein Blick in die Vergangenheit

 

Kürzlich fand an der HAK.HAS Neumarkt am Wallersee eine „Zukunftswerkstatt“ statt.
  • Kürzlich fand an der HAK.HAS Neumarkt am Wallersee eine „Zukunftswerkstatt“ statt.
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Ein Prozess mit mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern benötigt eine gute Struktur und so konnten Gudrun Gruber-Gratz und Adelheid Schreilechner von der Pädagogischen Hochschule Salzburg für diesen „Shared Vision Process“ als externe Moderatorinnen gewonnen werden. Begonnen wurde mit einem Blick in die Vergangenheit. Alle Beteiligten empfanden die intensive Zusammenarbeit und den gedanklichen Austausch zwischen Schülern und Lehrern als sehr angenehm und inspirierend.

Medienkompetenz und mehr

Die Zukunftswerkstatt bekam eine besondere Dynamik, nachdem alle Beteiligten ein Telefoninterview mit externen Menschen geführt hatte, die mit der Schule unmittelbar nichts zu tun haben, aber trotzdem interessante Gedanken lieferten. So war es auffällig, dass neben einem fundierten Allgemein- und Basiswissen, sowie sprachlichen Kompetenzen ganz oft die Wichtigkeit von Sozial- und Persönlichkeitskompetenz, genauso wie die Medienkompetenz genannt wurde.

Zurück in die Realität

Von der Vision der „idealen Schule“ führte die Reise zurück in die Realität und zur Frage, was die HAK.HAS Neumarkt machen muss, um weiterhin eine zukunftssichere zu bieten und auf gesellschaftliche Veränderungen sowie auf die Interessen und Talente der Lernenden einzugehen. In allen Arbeitsgruppen wurde an unterschiedlichen Themen, wie Lehr- und Lernstoff, schulische Zeitstruktur, Bedeutung und Funktion von Räumen, Kommunikation innerhalb der Schulgemeinschaft, Schuldemokratie, Schwerpunktsetzungen und vieles mehr gearbeitet.

Mehrmals kam der Wunsch auf, den Lehrstoff in „Basis“ und „Kür“ einzuteilen. Vorgeschlagen wurde auch, dass das COOL-Konzept (Kooperatives Offenes Lernen) erweitert werden sollte. Themen- und projektorientierter Unterricht – fächer- und klassenübergreifend – entspreche den Anforderungen der Zeit, schaffe Platz für spannende Erfahrungen und wirke gegen die „Null-Bock-Stimmung“. Es kam ein Aufgabenkatalog zustande, den es nun zu diskutieren, präzisieren und umzusetzen gilt. Dazu braucht es eine hochmotivierte und engagierte Schulgemeinschaft, eine Portion Mut und viele kreative Köpfe, die mit Freude und Herz ihre Vision in Zukunftskonzepte gießen. Anmeldungen für die HAK.HAS und Abend.HAK sind ab dem 10. Februar 2023 möglich, genauere Informationen findest du unter www.hak-neumarkt.com.

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Elementarpädagogik: „Ein Bachelor aus Idealismus“

STADTNACHRICHTEN VOM 19. JÄNNER 2023

Im Herbst soll der dritte Lehrgang für das Studium Elementarpädagogik an der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg starten. Studiengangsleiterin Dr. Evelyn Kobler zieht inhaltlich „relativ zufrieden“ Bilanz, wünscht sich aber eine Nachjustierung.

Vor gut 20 Jahren wurde europaweit begonnen, an modernen Qualitätskriterien für ein mögliches Studium der Elementarpädagogik zu tüfteln, also die Ausbildung für Fachkräfte im Kindergarten auf Hochschulniveau zu heben. Und während in vielen Ländern ein solches Studium an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen sukzessive eingeführt wurde, ließ sich Österreich (gemeinsam mit der Slowakei) etwas mehr Zeit.

Erst 2018 war der Lehrplan für das Bachelorstudium der Elementarpädagogik fertig und die wissenschaftsbasierte Lehre konnte auf der PH in der Stadt Salzburg angeboten werden. Im Herbst beginnt der dritte Durchgang, ausreichend Teilnehmer vorausgesetzt. Seit dem Vorjahr dürfen die ersten Absolventen, 23 Frauen und ein Mann, den BA-Titel hinter dem Namen tragen.

SALZBURGER PROFESSORIN WAR BEI EINGLIEDERUNG DES STUDIUMS FEDERFÜHREND

Bei der Konzipierung und Eingliederung des Studiums war die Salzburger Professorin Evelyn Kobler (42) dabei. Zehn Jahre unterrichtete sie an der BAfEP, der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik. Seit 2020 ist sie Studiengangsleiterin an der PH Salzburg. „Inhaltlich bin ich relativ zufrieden, das Studium ermöglicht einen wissenschaftlichen Transfer in die Praxis“, freut sie sich über aktuell immerhin 19 Studierende im zweiten Durchgang. Dennoch wünscht sich Kobler eine Nachjustierung – mehr formal. Denn in Österreich ist das Studium keine Anstellungsvoraussetzung, um in einem Kindergarten arbeiten zu können, geschweige, dass ausgebildete Kräfte mehr verdienen würden.

Im Gegenteil: Grundlage für das Studium ist sogar die einschlägige BAfEP-Ausbildung. Heißt: Wer den wissenschaftlichen Zweig wählen will, muss fünf Jahre die BAfEP-Schulbank drücken. „Es ist derzeit ein sehr ideelles Studium“, sagt Kobler diplomatisch. „Ausgebildete Kräfte absolvieren berufsbegleitend das Studium, um inhaltlich auf dem modernsten Standard zu sein.“

Trotzdem lohnt sich der Aufwand. Mit Fachkenntnissen wie Leadership, Teamentwicklung, Qualitätsmanagement oder Inklusion zielt die PH-Ausbildung vor allem auf künftige Führungskräfte in großen Bildungseinrichtungen für die Jüngsten ab. „Hier gilt es, zunehmend mehr multiprofessionelle Teams zu führen. Gerade bei den Jüngsten braucht es höchste Qualität. Und auch wir spüren den Fachkräftemangel“, bekräftigt Kobler. Insofern würde sie die Zugangsbeschränkungen zum Studium gern vereinfachen. „Um den Quereinstieg zu erleichtern.“ So haben andere Bundesländer wie etwa Oberösterreich bereits einen Hochschullehrgang für Spätberufene und Quereinsteiger etabliert, „und die sind aktuell und künftig gewiss gefragt“, weiß Kobler, selbst gebürtige Innviertlerin.

INFO-ABENDE FÜR MEHRERE HOCHSCHUL-LEHRGÄNGE

In Salzburg wird das Bachelorstudium berufsbegleitend angeboten. Wer Interesse hat, kann sich beim Online-Infoabend am 31. Jänner um 17.30 Uhr einklinken. Im Herbst wird dazu ein neuer Hochschullehrgang „Inklusive Elementarpädagogik“ angeboten. Der Infoabend dafür findet am 9. Februar um 17.30 Uhr statt.

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ELEMENTARPÄDAGOGIK AN DER PÄDAGOGISCHEN HOCHSCHULE STUDIEREN

STADTNACHRICHTEN VOM 12. JÄNNER 2023

23 Frauen und einMann absolvierten das erste Bachelorstudium für Elementarpädagogik an der PH Salzburg. Ab Herbst startet der dritte Jahrgang. „Das ist wichtig in krisenhaften Zeiten mit Personalknappheit in den Kindergärten“, weiß Studiengangsleiterin Evelyn Kobler. EinOnline-Infoabend findet am 31. Jänner von 17.30 bis 19 Uhr statt.

 

 


 

 

Elementarpädagogik an der Pädagogischen Hochschule studieren

MEIN BEZIRK ONLINE 5. JÄNNER 2023

20 Studierende absolvieren gerade das Bachelorstudium Elementarpädagogik in Salzburg. In Zeiten von Personalknappheit in den Kindergärten will der Studiengang die qualitätsvolle frühpädagogische Arbeit hochhalten. 

SALZBURG. Das Bachelorstudium Elementarpädagogik an der Pädagogischen Hochschule  Salzburg (PH) startet im Herbst 2023 wieder. Ziel des Studiums ist die Professionalisierung in den Bereichen Führen und Leiten sowie diversitätssensibler Pädagogik*. Angesprochen sind sind Elementarpädagoginnen und -pädagogen mit einer abgeschlossenen Ausbildung an einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP).

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Bildungsbauten: Der dritte Lehrer

DIE PRESSE VOM 10.12.2022

Die Schule im „Kasernentyp“ hat längst ausgedient. Denn Lehre und Lernen verändern sich – Schulbauten tragen dem zunehmend mit ihrer Architektur Rechnung.

Architektur macht Schule – und das im wahrsten Sinn des Wortes. Denn auch bei Bildungsbauten – von Kindergärten über Volks-, Mittel-, Hoch- und Fachhochschulen bis zu Universitäten und akademischen Forschungseinrichtungen – spielt Architektur seit einigen Jahren eine immer größere Rolle.

Das zeigt auch der diesjährige Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten: Von den 18 nominierten Projekten stammte immerhin die Hälfte aus dem Bildungsbereich.

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NAWI! – GEHT DAS ? – JUNGFORSCHER AUFGEPASST!

STADTNACHRICHTEN VOM 07. DEZEMBER 2022

Ein erfolgreiches Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule Salzburg mit der Wissensfabrik Österreich und der Industriellenvereinigung (IV) Salzburg feiert Jubiläum: Die „NaWi – geht das?-Experimentierbox“ leistet seit fünf Jahren einen positiven Beitrag zur Stärkung von MINT-Kompetenzen für Schüler und Schülerinnen.

Großes Interesse besteht an der eigenen Fortbildung, extra für diese Experimente aus der Box, die an der Pädagogischen Hochschule Salzburg jedes Jahr an zwei Terminen angeboten wird.„Die Freude, gemeinsam vor Ort zu experimentieren, ist so-wohl beim Vortragenden als auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern groß. “, so Christina Brandauer von der Pädagogischen Hochschule Salzburg, die die Veranstaltungen organisiert und leitet. Mit dieser Box , gesponsert von der Industriellenvereinigung Salzbu

 

 

 

 

 


 

Mag.a Gudrun Genböck-Reichl

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ansprechperson für Medienangelegenheiten und Aktuellem für die Homepage

Sprechstunde: nach Vereinbarung

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Tel. +43 662 6388-3037