Projektbüro A-Z

Das Projektbüro A-Z ist eine Anlauf- und Koordinationsstelle der Pädagogischen Hochschule Salzburg für folgende Themenfelder in der Aus-, Fort- und Weiterbildung:

  • Berufsorientierung
  • Berufsvorbereitung
  • Schüler- und Bildungsberatung
  • Schule – Wirtschaft
  • Arbeitswelt
  • Polytechnische Schule

Wir betreuen:

  • Lehrer_innen aller Schultypen
  • Ausbildner_innen
  • Betriebsverantwortliche

Wir sehen uns als Kooperationspartner zwischen Schule und Wirtschaft. Netzwerken ist unser Ziel.

Kontakt:

HProf. Dr.phil. Jürgen Bauer, BEd Bakk. phil. MA

Hochschulprofessor für Berufspädagogik, Studiengangsleiter DATG und Erweiterungsstudium PTS Fachbereich Holz, Lehrgangsleiter Hochschullehrgänge Bildungs- und Berufsorientierung sowie Berufsorientierung-Koordination, Servicestellenleiter Projektbüro A-Z, Mitglied des Hochschulkollegiums, Vorsitzender der Curricularkommission Hochschullehrgänge, Mitglied im Kernteam BLuE Hochschulprogramm, Mitglied der Arbeitseinheit 4 (Sekundarstufe Berufsbildung) – Wirtschaft und Soziales | Information und Kommunikation.

Sprechstunde: nach Vereinbarung

juergen.bauer@phsalzburg.at
Tel. +43 662 6388-3032

Gütesiegel Bildungs-, berufs- und lebensorientierungsfreundliche Schule
Gütesiegel Bildungs-, berufs- und lebensorientierungsfreundliche Schule plus – PTS
Anerkennungspreis AHS für Aktivitäten im Rahmen von ibobb

 

Bewerbung 2024

Bildungs- Berufs- und Lebensorientierung als schulisches Aufgabenfeld gewinnt vor dem Hintergrund einer sich ständig verändernden wirtschaftlichen und beruflichen Umwelt zunehmend an Bedeutung. Dabei spielen berufs- und bildungswegbezogene Informationen, Persönlichkeitsbildung, das Kennenlernen von Techniken der Informationsgewinnung und die Entwicklung von Entscheidungsfähigkeit eine wichtige Rolle. Die Schule unterstützt dies auf Grundlage des Lehrplanes mit handlungs- und kompetenzorientierten Angeboten.

Salzburgs Schulen haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten, mit Bildungseinrichtungen, Betrieben und regionalen Beratungseinrichtungen den Übergang von der Sekundarstufe 1 in die Sekundarstufe 2 bzw. den Übergang von der Sekundarstufe 2 in das tertiäre System zu unterstützen. Sie bieten bildungs- und berufsorientierte Lernangebote im Sinne von ibobb (Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf) entsprechend den regionalen Bedingungen an.

Die Arbeitsgruppe „Gütesiegel“, in der Wirtschaftskammer Salzburg, Bildungsdirektion Salzburg und Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig zusammenarbeiten, schreibt seit dem Schuljahr 2005/06 das „Gütesiegel Berufsorientierungsfreundliche Schule“ aus.

Mit der Verleihung des Gütesiegels werden besondere Leistungen der Schulen im Bereich von ibobb, also der Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf, mit attraktiven Anerkennungspreisen gewürdigt und öffentlich bekannt gemacht. Die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Salzburg (VGS) und die Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) stellen dafür Mittel bereit.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitten den schulspezifischen Ausschreibungen.

Der Einsendeschluss ist der 31. März 2024.

Downloads:

Das Projektbüro hat im Rahmen der Lehrer_innenaus-, Fort- und Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule Salzburg im Rahmen der Themenstellung folgende Aufgaben:

  • Entwicklung, Betreuung, Koordination der Themen und Inhaltsfelder: Berufsorientierung, Arbeit | Arbeitswelt, Schule, Wirtschaft, Berufsvorbereitung, Schülerberatung | Bildungsberatung
  • Erstellung von Konzepten, Studienplänen, Projekten und Veranstaltungsangeboten mit Schwerpunkt in den Bereichen Schule-Wirtschaft, Berufsorientierung | Berufsvorbereitung und Schülerberatung | Bildungsberatung

Die Bildungs- und Berufsorientierung beschäftigt sich mit

  • Berufs- und Bildungsmöglichkeiten
  • eigenen Interessen, Fähigkeiten, Neigungen und Kompetenzen
  • der Arbeits- und Berufswelt
  • den Bildungswegen

Ziel ist es, den Schüler_innen Möglichkeiten und Perspektiven rund um die Berufs- und Schulwahl aufzuzeigen, sie durch Realbegegnungen an die Arbeitswelt und Bildungswege heranzuführen und ihre eigene Persönlichkeit kennen und einschätzen zu lernen.

Bildungs- und Berufsorientierung versteht sich als Prozess. Ausgebildete Berufsorientierungslehrer_innen sollen helfen, die Schüler_innen auf diesem Weg bestmöglich zu begleiten.

Entscheidend ist, dass Berufsorientierung als ganzheitliches Konzept verstanden wird und neben der Information auch die Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf einschließt. Hier ist auf das Konzept von ibobb – Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf zu verweisen.

Links:


Berufsorientierung und Technik

Wesentliche Methoden des Berufsorientierungsunterrichtes sind handlungsorientierte und fächerübergreifende Projekte.

Wir bieten Hilfestellung bei Projekten, welche die Verknüpfung zwischen Technikunterricht und Berufsorientierung darstellen sollen. Dies betrifft die Fächer Sachunterricht in der Grundschule sowie Physik und Chemie in MS und AHS.

Diese Projekte werden gemeinsam mit den zuständigen Lehrerinnen und Lehrern konzipiert, begleitet und evaluiert, um das Interesse und die Freude an technischen/naturwissenschaftlichen Berufen bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken.

Downloads:

BO/BV FÜR SCHÜLER_INNEN MIT SPF

Die „Arge Berufsvorbereitung für Schüler_innen  mit Sonderpädagogischem Förderbedarf“ arbeitet seit Jahren an der Vernetzung der Nahtstelle Schule-Beruf (Koordination, Information, Fortbildung).

Im Rahmen des „Projektbüros A-Z“ ist es möglich, alle Bereiche optimal mit den anderen Partnern an der Nahtstelle zu koordinieren.

Für Ihre Fragen und Anliegen wenden Sie sich bitte an:

Arge BV Infos

Tätigkeitfelder der Arge BV

Die Arge BV versteht sich als Drehscheibe zur Information und Kooperation:

  • Organisation der Lehrer_innenfortbildung im Bereich Berufsorientierung/Berufsvorbereitung für SPF-Schüler_innen (Argen und Seminare Methodik/Didaktik, Betriebserkundungen und Realbegegnungen)
  • Vernetzung ASO mit MS, PTS und Berufsschulen
  • Koordination der Schule mit dem Jugendcoaching und den Maßnahmenträgern der erweiterten Möglichkeiten des Berufsausbildungsgesetzes (BAG § 8b (1) und §8b (2), bekannt unter der früheren Bezeichnung“ integrative Berufsausbildung“)
  • Kooperation mit den Organisationen an der Nahtstelle Schule-Beruf (AMS, WK, Bundessozialamt etc.)
  • GBOS-Gütesiegel „Berufsorientierungsfreundliche Schulen“ (Unterstützung/Koordination für Beantragung)

BO und BV

Berufsorientierung/BO und Berufsvorbereitung/BV für SPF-Schüler_innen werden in der alltäglichen Schulpraxis meist in einem Atemzug genannt. Schulorganisatorisch gesehen werden sie jedoch folgendermaßen definiert:

Berufsorientierung für SPF-Schüler_innen:                                          
Betrifft wie alle anderen Schultypen die 7. und 8. Stufe als unverbindliche Übung. Dies kann sowohl integrativ als auch in Form eines Fachunterrichtes im Ausmaß von jeweils 32 Wochenstunden unterrichtet werden.

Berufsvorbereitung für SPF-Schüler_innen:
Die 9. Stufe nach dem Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule wird als „Berufsvorbereitungsjahr“ bezeichnet. Die Unterrichtstafel ist dem PTS-Lehrplan angeglichen, praxisorientiert und auf den baldigen Eintritt ins Berufs- und Erwachsenenleben ausgerichtet

Beide Lehrpläne sind unter www.cisonline.at abrufbar.

Im letzten Schulbesuchsjahr setzt (auf Wunsch der Jugendlichen bzw. mit Einverständnis deren Eltern) auch das Jugendcoaching ein (siehe Menue oben)

BO/BV Gütesiegel

Viele Schulen im Land Salzburg haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Eltern, Betrieben und regionalen Beratungseinrichtungen sowie Institutionen den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen.

Die Arbeitsgruppe GBOS-Gütesiegel, in der Wirtschaftskammer, Landesschulrat, Landesschulrat und Arbeiterkammer zusammenarbeiten, schreiben daher seit dem Schuljahr 2006/07 das Gütesiegel „Berufsorientierung/Berufsvorbereitungsfreundliche Schule Salzburg“ aus.

Mit der Verleihung des Gütesiegels werden besondere Leistungen der Schulen (MS, ASO, PTS, AHS) im Bereich der Berufsorientierung/Berufsvorbereitung mit beträchtlichen Geld- und Sachpreisen gewürdigt und öffentlich bekannt gemacht.

Schließlich bedeutet die Verleihung dieser wichtigen Auszeichnung auch einen enormen Prestigegewinn für den betreffenden Schulstandort, verbunden mit einer automatischen und kostenlosen Imagewerbung.

Es empfiehlt sich, die schulischen Aktivitäten zu dokumentieren, um die umfangreichen Bewerbungskriterien erfüllen zu können.

Homepage Sonderpädagogik Österreich

Unter dem Link www.cisonline.at erreichen Sie die österreichweite sonderpädagogische/inklusive Homepage („Community Integration Sonderpädagogik“)


 

LEHRPLÄNE FÜR BO

Die beiden Lehrpläne Berufsorientierung (7./8. Stufen ASO) sowie Berufsvorbereitungsjahr (9. Stufe ASO) finden Sie unter www.cisonline.at


 

BO/BV an ASO, MS und PTS

Berufsorientierung nach dem Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule wird in der 7./8. Stufe entweder fächerübergreifend oder als Fachunterricht über 2 Semester zu je 36 Wochenstunden unterrichtet.

ASO-Lehrplan für BO siehe www.cisonline.at

Berufsvorbereitung, also die 9. Stufe der Allgemeinen Sonderschule erfolgt nach dem „Lehrplan für das Berufsvorbereitungsjahr“ www.cisonline.at . Die Fächerinhalte des BV-Lehrplanes sind praxisorientiert und an den Fächerkanon der PTS angeglichen. Sie sind dabei jedoch auf die besonderen Bedürfnisse von Schüler_innen mit SPF ausgelegt.

Die Aktivitäten betreffend BO/BV sind je nach Standort sehr unterschiedlich und den örtlichen Gegebenheiten und Erfordernissen angepasst.


 

Berufsorientierung/Berufsvorbereitung für SPF-Schüler/in

Erweiterte Möglichkeiten Berufsausbildungsgesetz
§§ 8b (1) und 8b (2) BAG , frühere Bezeichnung 
„Integrative Berufsausbildung“)

Zielgruppen und Möglichkeiten

Jugendliche, die vom Arbeitsmarktservice (AMS) in eine Lehrstelle nicht vermittelt werden können und entweder

  • am Ende der Pflichtschule die Sonderschule besuchten bzw. sonderpädagogischen Förderbedarf hatten,
  • keinen positiven Pflichtschulabschluss aufweisen oder
  • Behinderungen im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes aufweisen oder aus sonstigen in der Qualifikation des Jugendlichen liegenden Gründen bei der Lehrplatzsuche erfolglos bleiben.
  • MS-Schüler ohne Abschluss bzw. mit Lernproblematik und
  • Jugendliche mit Verhaltensproblematik

Die Verträge über “Teilqualifikationen” oder “verlängerbare Lehrausbildung” werden dabei ausschließlich über das AMS vermittelt.

Was bedeutet “Verlängerte Lehre” (§ 8b (1) BAG)?

Für Jugendliche, die vom AMS für eine Ausbildung im Bereich der erweiterten Möglichkeiten des BAG vorgesehen werden (frühere Bezeichnung „integrative Berufsausbildung“), und bei denen angenommen werden kann, dass sie zwar vielleicht länger dafür brauchen, grundsätzlich aber in der Lage sind einen Lehrabschluss zu schaffen, können Lehrverträge abgeschlossen werden, in denen eine längere Lehrzeit vereinbart wird.

Eine Verlängerung kann um höchstens ein Jahr (in Ausnahmefällen um bis zu zwei Jahre) erfolgen.

Was bedeutet “Teillehre” bzw. “Teilqualifizierung” (§ 8b (2) BAG)?

Für Jugendliche, die vom AMS für eine für eine Ausbildung im Bereich der erweiterten Möglichkeiten des BAG vorgesehen werden (frühere Bezeichnung „integrative Berufsausbildung“) vorgesehen werden, und bei denen nicht angenommen werden kann, dass sie in der Lage sind einen vollen Lehrabschluss zu schaffen, können Ausbildungsverträge abgeschlossen werden, bei welchen Teilqualifizierungen durch Einschränkung auf bestimmte Teile des Berufsbildes eines Lehrberufes vereinbart werden.

Die Dauer der Ausbildung kann – je nach Ausbildungsinhalten – ein bis drei Jahre betragen, dabei kann (aber muss nicht) die Berufsschule durch individuelle Curricula besucht werden.

Ablauf der beiden Modelle

AMS oder Berufsausbildungs-Assistenz suchen nach einem Ausbildungsplatz in einem Lehrbetrieb. Wenn kein Platz in einem Lehrbetrieb gefunden wird, kann die Ausbildung auch in einer speziellen Ausbildungseinrichtung erfolgen.

Lehrbetrieb und Bewerber legen gemeinsam mit der Berufsausbildungs-Assistenz, einem Vertreter des Landesschulrats und einem Vertreter des Schulerhalters (Berufsschulreferat des Amtes der Salzburger Landesregierung) die Ausbildungsziele und die Ausbildungsdauer fest.

Dabei sind auch pädagogische Begleitmaßnahmen bzw. die Form der Einbindung in den Berufsschulunterricht festzulegen. Kommt eine Einigung für eine verlängerte Lehre zustande, besteht in jedem Fall die volle Berufsschulpflicht.

Bei einer Teilqualifizierung besteht Schulpflicht im Rahmen der festgelegten Ziele. Wenn dies der persönlichen Situation des Jugendlichen entspricht, kann die Berufsschulpflicht im Rahmen der Teilqualifizierung jedoch gänzlich aufgehoben werden.

Der Lehr- bzw. Ausbildungsvertrag wird bei der Lehrlingsstelle zur Eintragung angemeldet.

Während der Ausbildung berät und unterstützt die Berufsausbildungs-Assistenz die Jugendlichen und die Ausbildungsbetriebe. Vom AMS sind für die Ausbildungsbetriebe Förderungen vorgesehen.

Nach Abschluss der Ausbildung kann bei verlängerbarer Lehrausbildung eine Lehrabschlussprüfung, bei Teilqualifizierung eine Abschlussprüfung in Form einer Arbeitsprobe abgelegt werden.


 

Institutionen an der Nahtstelle

Das Spektrum der Unterstützungsangebote unterliegt notwendiger Weise kontinuierlichen Adaptierungen.
Folgende Institutionen sind am Übergang von der Schule in den Beruf beteiligt und unterstützen Schulabgänger_innen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf:


 

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Berufsschulen und Ausbildungszentren

Schüler_innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf können in der beruflichen Ausbildung mit einer Reihe von Unterstützungsmaßnahmen rechnen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie als solche erkannt werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass Abgänger_innen mit SPF (in der guten Absicht, ihnen einen neuen und unbelasteten Start ins Berufsleben zu ermöglichen) nicht zusätzlich gefördert werden können, weil sie zuvor nicht gemeldet wurden.

Berufsschulen

Ab ca. 3 branchengleichen Lehrlingen in den Modellen der Verlängerten Lehre bzw. Teilqualifizierung ist es möglich, in einem Turnus nach Möglichkeit Stützstunden anzubieten. Das kann aber nur erfolgen, wenn die Berufsschule über solche Situationen informiert ist. Schüler_innen mit SPF sollten daher unbedingt frühzeitig gemeldet werden.

Berufsausbildungsinstitutionen „Oberrain AndersKompetent“ und  „Rettet das Kind“

Beide Institutionen unterstützen Jugendliche in verschiedensten Kooperationsbetrieben bzw. auch vor Ort (Oberrain AndersKompetent). Diese erhalten eine profunde Berufsausbildung in gängigen Berufsfeldern (Anlehre, Teilqualifizierung) sowie eine Vorbereitung zur Ermöglichung einer selbständigen Lebensführung.

Genauer Informationen unter www.anderskompetent.at und www.rettet-das-kind-sbg.at


 

Jugendcoaching

Jugendcoaching soll folgenden Jugendlichen helfen, einen adäquaten Job bzw. Ausbildungsmaßnahme zu finden

  • Jugendliche mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF)
  • Jugendliche ohne MS-Abschluss bzw. mit großen Lernproblemen
  • Jugendliche mit Verhaltensproblematik

Diese Betreuung, genannt „Clearing“ (Klärungsprozess) setzt für einen begrenzten Zeitraum im letzten Schulbesuchsjahr ein. Dazu werden die Jugendlichen vorab an den Schulen erhoben, in Gesprächen und unter Hilfenahme verschiedener Methoden werden die Berufswünsche der jungen Menschen herausgearbeitet. Sollten diese Wünsche unrealistisch sein, wird nach anderen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten gesucht.

Mit den Erziehungsberechtigten und den Jugendlichen wird eine Vereinbarung getroffen. Für diese „Clearingphase“ steht ein/e Jugendcoach/in zur Verfügung.

Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos und wird vom Bundessozialamt finanziert.

Bei gewünschter  Absolvierung einer „Verlängerten Lehre“ §8b (1) BAG oder „Teilqualifizierung“ § 8b (2) BAG ist diese jedoch Voraussetzung.

Aufgabenbereiche:

  • Akute Auffangfunktion bei persönlichen und zwischenmenschlichen mit Schule zusammenhängenden Problemen (Problemberatung)
  • Beratende Begleitung bei Orientierungsproblemen in der Schullaufbahn (Informationsberatung)
  • Hilfe bei Kooperationsanfragen (Systemberatung)

Ein wesentliches Merkmal der Berufsorientierung sind Realbegegnungen, wie zum Beispiel:

  • Berufs- und Betriebserkundungen
  • Berufspraktische Tage / Berufspraktische Wochen
  • Schul-Betriebs-Projekte
  • Der Betrieb als Lernort
  • Ausbilder*innen besuchen Schulen

Um die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb zu gewährleisten, findet die Weiterqualifizierung zum Thema „Realbegegnung“ für Lehrer*innen und Ausbilder*innen gemeinsam statt.

Vom Projektmitarbeiter Mag. Felix Schweighart werden handlungsorientierte Ausbilder*innen-Trainings geleitet. In diesen Seminaren nimmt die Information über Berufsorientierung, Schule-Wirtschaft und das österreichische Bildungssystem einen wichtigen Stellenwert ein. Beim Thema „Finden und Aufnahme von Lehrlingen” wird besonders auf Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Schulen hingewiesen (Realbegegnungen u. a.). Weiters bieten diese Seminare auch eine Plattform für Kontaktgespräche mit BO-Lehrer und Lehrerinnen.

DOWNLOADS:

Das Projektbüro A-Z und die Abteilung PTS haben die Aufgabe, ein zeitgemäßes Bildungsangebot für Lehrpersonen an der PTS zu planen, zu organisieren und durchzuführen, mit dem Ziel, eine veränderte Lehr- und Lernkultur zu etablieren und der Vision, Bildungsgerechtigkeit zu erreichen.

Außerdem bieten das Projektbüro A-Z und die Abteilung PTS Fort- und Weiterbildungsangebote rund um ibobb (Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf) sowie Quality Circle für PTS an. Dazu zählen auch sämtliche Fortbildungsangebote und Hochschullehrgänge im Bereich der Bildungs- und Berufsorientierung, Schüler- und Bildungsberatung sowie Berufsorientierungskoordination. Darüber hinaus setzt sich die Abteilung das Ziel, die Vernetzung von Schule und Wirtschaft weiterzuentwickeln. Bundesweite Angebote für die Polytechnische Schulen werden ebenfalls geplant und ausgeschrieben.

Darüber hinaus wird das Erweiterungsstudium PTS im Fachbereich Holz angeboten.

Ziel des Projektbüros ist es, die Schulleiter_innen und Lehrer_innen durch wissenschaftlich fundierte, praxisrelevante und bedarfsgerechte Fort- und Weiterbildungsangebote bei den Herausforderungen des Schul- und Unterrichtsalltags zu unterstützen und zu begleiten.

HProf. Dr.phil. Jürgen Bauer, BEd Bakk. phil. MA

Hochschulprofessor für Berufspädagogik, Studiengangsleiter DATG und Erweiterungsstudium PTS Fachbereich Holz, Lehrgangsleiter Hochschullehrgänge Bildungs- und Berufsorientierung sowie Berufsorientierung-Koordination, Servicestellenleiter Projektbüro A-Z, Mitglied des Hochschulkollegiums, Vorsitzender der Curricularkommission Hochschullehrgänge, Mitglied im Kernteam BLuE Hochschulprogramm, Mitglied der Arbeitseinheit 4 (Sekundarstufe Berufsbildung) – Wirtschaft und Soziales | Information und Kommunikation.

Sprechstunde: nach Vereinbarung

juergen.bauer@phsalzburg.at
Tel. +43 662 6388-3032

Mag. Elisabeth Baumann

ARGE-Leitung der Schüler-und Bildungsberatung AHS

Sprechstunde: nach Vereinbarung

elisabeth.baumann@phsalzburg.at

Dipl. Päd. in Christina Dalla-Bona BEd MEd

Leitung ARGE SB PTS, Koordination Fortbildung Schüler- und Bildungsberatung, Koordination Fortbildung Bildungs- und Berufsorientierung (ibobb), Leitung BOKO-Community Bildungsregion Süd, Lehrende in den Bereichen BBO / SBB / PTS, Mitarbeit Erweiterungsstudium PTS

Sprechstunde: nach Vereinbarung

christina.dalla-bona@phsalzburg.at
Tel. +43 662 6388-0

Maria Andrea Percht, BEd MEd

Leitung HLG Schüler- und Bildungsberatung, Koordination Beratungslehrer*innen an Berufsschulen, Lehrende und administrative Tätigkeit im Bereich Berufspädagogik

Sprechstunde: nach Vereinbarung

andrea.percht@phsalzburg.at
Tel. +43 662 6388-0

Christoph Schwaiger

Planung und Koordination von Fortbildungen für Polytechnische Schulen (Quality Circles und Bundeskurse), Leitung Arbeitskreis Wirtschaft und Schule im Dialog Pinzgau, Leitung Berufsorientierungs- und informationsmesse BOBI, Mitarbeiter im Projektbüro A-Z an der PH Salzburg

Sprechstunde: nach Vereinbarung

christoph.schwaiger@phsalzburg.at
Tel. +43 662 6388-0