Hochschuldidaktik

Ein zentraler Aufgabenbereich des Instituts für Impulse im Bildungsbereich (IBIB) ist die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik. Eine innovative Hochschuldidaktik, welche sich an angehende und bereits im Dienst stehende Lehrpersonen wendet, benötigt innovative Lern- und Entwicklungsräume, in denen wissenschaftsgeleitete Erkenntnisse und schulische Praxis systematisch miteinander verknüpft werden. Das FutureLab sowie die Bildungslabore für Entwicklung und Innovation sind als beispielhafte Räume an der Pädagogischen Hochschule Salzburg gedacht.

Am IBIB ist einerseits der Themenkomplex Medienpädagogik und Digitalisierung sowie die Hochschulprofessur für Nachhaltige Digitalität verankert. Andererseits wird das Sujet der Paradoxien im Lehrer*innhandeln sowie des professionalisierten Umgangs mit inhaltlich-thematischer und didaktisch-methodischer Divergenz im Schulalltag im IBIB bearbeitet. Gleichsam ist das IBIB mit der Vernetzung innerhalb der Hochschule sowie mit Partner*innen aus der lokalen, regionalen, (inter-)nationalen stark vertraut. Aufgrund dieser Ressourcen können wiederkehrende und aktuelle Herausforderungen in Schule und in Bildungskontexten in hochschuldidaktischen Angeboten aufgegriffen werden.

Das IBIB zielt darauf, ein Knotenpunkt für die zukunftsfähige Entwürfe und die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik zu sein. Dabei sind folgende strategische Bezugspunkte für diesen kontinuierlichen Prozess leitend:

  • Etablierung einer zeitlich-inhaltlichen Struktur, in der Lehrende und Forscher*innen der PHS, Student*innen sowie Lehrer*innen aus Schulen gemeinsam an konkreten „Gegenständen“ der Hochschuldidaktik arbeiten, diese erproben, erforschen und in (hochschul-)pädagogische Räume implementieren
  • die systematische Verknüpfung von wissenschaftsgeleiteten Erkenntnissen, Forschung, handlungspraktischen Erfahrungen aus dem schulischen Setting und regionaler Bildungsentwicklung
  • die Durchführung regelmäßiger Analysen für eine evidenzbasierte Entwicklung von Initiativen und Maßnahmen für Angebote in der Lehramtsausbildung sowie Fort- und Weiterbildung
  • kritische Würdigung von dokumentierten Erfahrungen aus dem (inter-)nationalen Raum zu Potentialen und Grenzen bspw. von hybriden, simulationsbasierten Lehr-Lern-Formaten und deren Erkenntnisgewinn für fachwissenschaftliche, fachdidaktische, bildungswissenschaftliche und schulpraktische Lehrveranstaltungen
  • die Entwicklung handlungspraktischer Materialien für zukunftstaugliche, faktengesicherte, wissenschaftsethische Produktion, Reflexion und Vermittlung von Wissen in Schule und Hochschule