IPS

Fachtagung Inklusion für Elementarpädagogik
Fachtagung Inklusion für Elementarpädagogik am 08. und 09. April an der PH Salzburg – ein voller Erfolg, der hoffentlich in der praktischen Arbeit in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen ankommt!
Am Mittwoch und Donnerstag fand an der Pädagogischen Hochschule Salzburg die 4. Fachtagung für Elementarpädagogik zum Thema „Von der Eskalation zur Beziehung: Ursachen erkennen, Ressourcen entdecken, Handlungsräume schaffen“ statt. Organisiert wurde diese gemeinsam mit dem ZEKIP durch Unterstützung aus dem Referat Elementarbildung 2/01 und 2/08 des Landes.
An beiden Tagen waren rund 300 Elementarpädagog*innen sowie Inklusive Elementarpädagog*innen (IEPs) und 100 Schüler*innen der BAfEPs Salzburg und Bischofshofen anwesend. Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Emotionen als pädagogische Herausforderung – Wege zu einem professionellen Antwortverhalten“ hielt Dr. Dorothee Gutknecht, Professorin für Kindheitspädagogik und Friedenspädagogik an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Daran anschließend fand die äußerst interessante Podiumsdiskussion mit Sebastian Wirnsberger (ZEKIP), Daniela Seiringer (MBT Land Salzburg), Andrea Lenger-Hartwig (Supervisorin), Angela Rüdell (IEP) und Dorothee Gutknecht rund um die Fragen: Wie kann ich mit Kindern in sehr herausfordernden Situationen in Beziehung kommen und bleiben? Wie können in solch anspruchsvollen Momenten die Ressourcen des Kindes, der Familie und der/des Pädagog*in im Fokus stehen, um sinnvolle Handlungsräume zu schaffen?
Am zweiten Tag wurden zahlreiche Vorträge und Workshops angeboten, um aus
unterschiedlichsten Perspektiven auf kindliche und erwachsene Emotionen zu blicken und diesen jeweils wertschätzend, akzeptierend und kompetent zu begegnen. So stellte Anna Libiseller von der Universität Graz das wertvolle digitale Tool GrazIAS vor und zeigte auf, wie Kinderperspektiven noch besser erfragt und für die tägliche praktische Arbeit genutzt werden können. Andrea Lenger-Hartwig aus München führte in systemisches Denken und Handeln ein und richtete dabei den Fokus auf uns Menschen beeinflussende Systeme im Außen aber auch im Inneren als SELBST-Qualitäten.
Sebastian Wirnsberger vom ZEKIP und Marlies Böck von der PH Salzburg sind sich einig:
„Wir sind dankbar, dass so viele Pädagog*innen unsere Tagung besucht haben und wir wichtige Impulse für den kompetenten Umgang mit jeglichen Emotionen sowie die Auseinandersetzung mit der persönlichen pädagogischen Haltung setzen konnten. Wenn Elementarpädagog*innen und Inklusive Elementarpädagog*innen ihre wertvolle Arbeit mit den Kindern und deren Familien nun noch selbstkompetenter, inklusiver und mit noch mehr Begeisterung gestalten können, dann ist dies ein wichtiger Schritt für die Menschen in unserer Gesellschaft.“
![]() |
![]() |
![]() |


