Schulpraxisforschung
Am Institut für Impulse im Bildungsbereich (IBIB) ist Schulpraxisforschung zentral angesiedelt – hier werden Ideen und Konzepte zur Erforschung von Schulpraxis kooperativ mit dem Zentrum für Pädagogisch Praktische Studien (ZPPS), dem Institut für Fachdidaktik- und Wissenschaft (FDW), dem Institut für Bildungswissenschaft (BIWI) und dem Institut für Professionsentwicklung und Schulqualität (IPS) entworfen, (weiter-)entwickelt und gebündelt.
Mit den am Institut für Impulse im Bildungsbereich verankerten Hochschulprofessuren für Schulpraxisforschung sowie der Hochschulprofessur für Innovative Schulpädagogik & Schulforschung mit dem Schwerpunkt praxeologischer Lehrer*innen-bildungsforschung wird es ermöglicht, für die jeweiligen Erkenntnisinteressen passgenaue methodische Forschungsansätze anzuwenden. So kann das schulische Handlungsfeld mit quantitativen, qualitativen, triangulativen, rekonstruktiven sowie hermeneutischen Zugängen erschlossen werden. Für die Praxis- und Kooperationsschulen wurde eine Anlaufstelle für Angewandte Schulpraxisforschung eingerichtet, die spezifische Angebote zur Unterstützung für Forschungsprozesse bereitstellt.
Mit dem Blick auf den leitenden curricularen und organisationalen Rahmen der Pädagogisch Praktischen Studien an der Pädagogischen Hochschule Salzburg, zugleich aber mit einem erweiterten Blick auf das Lehramt von der Ausbildung, über die Erprobung und stetigen Anspruch der Bewährung bis zur Etablierung als Professionsträger*innen der Lehrer*innen sind folgende strategische Bezugspunkte für die Schulpraxisforschung leitend:
- die forschende Begleitung der jeweiligen Praktikumsphasen in der Lehramtsausbildung für eine evidenzbasierte Weiterentwicklung der Pädagogisch Praktischen Studien aus Sicht unterschiedlichen Akteur*innen (Student*innen der PHS, Betreuungslehrer*innen an den Schulen, Mentor*innen an der PHS)
- die Evaluation von Konzepten der Pädagogisch-Praktischen-Studien für eine Entwicklung von Angeboten für eine Implementierung von Inhalten und Methoden für eine qualitätsgesicherte Begleitung der Praxisphasen an Hochschule und Schulen
- die empirische Befassung mit dem Anspruch der Praxisorientierung und damit der Relation von wissenschaftsgeleiteten Wissensformen (Theorie) und beruflichem Können (Praxishandeln) von Lehrer*innen zur Ausdifferenzierung von Angeboten in der Hochschullehre sowie in Veranstaltungen der Schulentwicklung in der Fort- und Weiterbildung
- die Nutzung der evidenzbasierten Kenntnis über Transitionsphasen und Kontingenzansprüche im Lehrer*innensein, über reflexive Verständnisse des eigenen beruflichen Handelns und die Verschränkung des individuellen Handelns mit (inner-)institutionellen, bildungspolitischen und gesellschaftlichen Maßgaben
- das Entwickeln und die Unterstützung in der Anwendung von diversen Forschungsformaten für die zukunftsgerichtete Entwicklung der Pädagogisch Praktischen Studien und der erweiterten Schulpraxisforschung
Ansprechpersonen für Schulpraxisforschung:
HS-Prof. Dr. Florian Hartmann (Hochschulprofessur für Schulpraxisforschung)